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Umweltverträgliche Mobilität im Landkreis Straubing-Bogen mit der kreisfreien Stadt Straubing

Unsere Anforderungen an eine umwelt- und klimaschonende sozialverträgliche Verkehrsentwicklung

Anforderungen an ein überregionales umweltverträgliches ökologisch nachhaltiges Verkehrskonzept für den Landkreis Straubing-Bogen mit der kreisfreien Stadt Straubing

Die bisherige Fixierung der überregionalen Verkehrsentwicklung auf den Fernstrassenausbau (Forderungen nach weiteren Fahrspuren der B 20 und A 3) gilt es aufzugeben zu Gunsten des Substanzerhaltes im Fernstrassennetz und zu Gunsten der Verkehrsverlagerung von Güter- und Personenverkehr auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger, vorrangig die Bahn.

Dabei ist der Einsatz für ein reelles ökologisch nachhaltiges und verträgliches Verkehrskonzept über den Landkreis Straubing-Bogen und den Donauraum hinaus bei den übergeordneten politischen Ebenen erforderlich.

Ein reelles Verkehrskonzept darf sich bezüglich des Bahnausbaus nicht auf den Raum zwischen Regensburg und Passau beschränken, sondern muss ein- und ausbrechende Verkehre schon weit vorher auf die Schiene "abfangen".

Dazu gehört, dass Nadelöhre in den westlich liegenden Bahnknoten behoben und auch die aus Sicht des Donauraumes quer sowie teils parallel verlaufenden Bahnstrecken ausgebaut werden: Nürnberg - Prag, Landshut - Plattling, Mühldorf - Freilassing, südostbayerisches Chemiedreieck und Elektrifizierung Regensburg - Hof.

Ein Ausbau des umweltverträglicheren Verkehrsträgers Bahn ist ganz unabhängig vom Donauausbau ohnehin nötig, auch um PKW-Verkehr durch noch bessere Bahnangebote von den Autobahnen abzuziehen. Wenn ein Güterverkehrswachstum ohne Gegenmaßnahmen als unabänderbar hin- und als Basis für einen "Ausbaubedarf" der Verkehrswege hergenommen wird, wäre das deutlich zu kurz gegriffen. Ausgangslage muss vielmehr sein, dass von der Wachstumsideologie auch beim Güterverkehr Abschied zu nehmen ist und sich Bund wie Freistaat auch über die EU für verkehrsvermeidende Maßnahmen einsetzen.

Wie bei der Energiewende nicht das bloße Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen genügt, so genügt in Sachen Verkehr auch nicht die bloße Verlagerung. Dort gilt es zuerst den Energieverbrauch insgesamt zu senken, hier das oftmals künstlich - etwa durch fehlleitende steuerliche Regelungen - aufgeblähte Verkehrsaufkommen.

Grundlegend erforderlich ist dazu eine gerechte Anlastung der Kosten nach dem Verursacherprinzip als Bestandteil eines intelligenten ökologisch-sozialen Steuersystems, das zu ressourcen- und energiesparendem umweltverträglichem Konsum- und Verkehrsverhalten anspornt. Damit sich sozial- und umweltverträglich-verantwortliches Verhalten - auch die Vermeidung von unsinnigen Transporten - auch finanziell rechnet und lohnt - und nicht die Verschwendung von Ressourcen und das weitere unhinterfragte Güterverkehrswachstum. Diese ist als zentrales Element einer nachhaltig-ökologisch-sozialen Energie- und Verkehrswende anzusehen, weil sie "globalsteuernd" nach marktwirtschaftlichen Prinzipien wirkt und damit auch eine Fülle bürokratischer Detailregelungen erübrigen würde.

Diese "Basics" sind die Grundvoraussetzungen für ein ernstzunehmendes Verkehrskonzept mit der nötigen Prioritätenreihung:

  1. Verkehrsvermeidung im Güter- wie im Personenverkehr
  2. Verkehrsverlagerung von Güter- und Personenverkehr auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger, vorrangig die Bahn
  3. Gezielte Investitionen in die Infrastruktur nur der umweltverträglichsten Verkehrsträger für Güter- und Personenverkehr, vorrangig in die Bahn- Infrastruktur

Dazu muss der vergleichsweise klima- und umweltverträglichen Verkehrsträger Bahn bei der Verteilung der Haushaltsmittel im Verkehrshaushalt des Bundes wie des Landes Bayern die gebotene Prioriät erhalten.

Dass diese Anforderungen seitens des Landkreises Straubing-Bogen auch an die Bundes- und Landespolitik herangetragen werden, ist wünschenswert und wird erbeten.

Für das örtliche / überörtliche Staats- und Kreisstrassennetz gilt es ebenfalls, dem Substanzerhalt Priorität einzuräumen und Ausbaumassnahmen auch für Ortsmgehungen auf das unabweisbare Mass zu beschränken. Dabei soll jeweils nur die nachweislich flächensparend-umweltschonendste Variante zum Zuge kommen.

Dies gilt insbesondere für die Staatsstraße 2142 im Labertal, wo eine Splittung des auf Straubing zulaufenden Verkehrs auf die ST 2142 einerseits und auf die SR 2 andererseits die sinnvollste Lösung darstellt, also ein Ausbau der "Regionaltrasse" mit einer umwelt- und flächenschonenden Umgehung Hainsbachs und einem geschwindigkeitsdämpfenden Umbau der Ortsdurchfahrt Hirschling der bisherigen Staatsstraße 2142.

Zur Verkehrsverlagerung von Güter- und Personenverkehr auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger bedarf es des massiven Eintretens des Landkreises Straubing-Bogen beim Einfordern und der Durchsetzung der Bestellung zusätzlicher Regionalverkehrsleistungen im Auftrag des Freistaates durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft, nämlich:

In eigener Verantwortung des Landkreises und seiner Gemeinden bedarf es der Stärkung des Bahnangebotes

 

 

Ausbau des Umwelt- und klimaschonenden Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) in bestmöglicher Abstimmung und Kooperation mit der Stadt Straubing

  1. Optimierte Kooperation der Stadtbus- und des Regionalbussystems des Landkreises Straubing-Bogen, ggf. durch Gründung eines Verkehrsverbundes
  2. Die noch vorhandenen Zugangs- und Nutzungshemmnisse des ÖPNV als Gesamtsystem sollen beseitigt und insbesondere und insbesondere das kostenlose Umsteigen von den Landkreis-Regionalbussen in den Stadtbus vereinfacht werden, insbesondere damit Bahnfahrer aus dem Landkreis, die bisher am Bahnschalter in Straubing eine Kontrollkarte eintauschen und diese im Stadtbus gegen einen Stadtbusfahrschein eintauschen müssen. bei Vorlage ihres VSL- oder Bahnfahrscheins ohne weitere Umtauschaktionen den Stadtbus nutzen können oder zumindest bei Vorlage ihres VSL- oder Bahnfahrscheins ohne weiteren Kontrollkarteneintausch ein Tagesticket des Stadtbusverkehrs erhalten. Das damit verbundene komplizierte Abrechnungssystem zwischen DB AG, Stadtwerken und Landkreis wäre sinnvollerweise auf eine Pauschalabgeltung umzustellen - in der Folge wären die Umtauschaktionen überflüssig.
  3. Sicherstellung der ÖPNV-Erreichbarkeit der Tourismusgebiete im Bayerischen Wald von Straubing und Bogen
    • Insbesondere die ganzjährig touristisch interessante Region Schwarzach / Sankt Englmar mit ihren Ski- und Wandergebieten im Bayerischen Wald benötigt eine qualifizierte Busanbindung von Bogen im Taktverkehr, die ihren Gästen Urlaub ohne Auto im Sinne eines sanften Tourismus ermöglicht und die Anbindung an das Bahnnetz über Straubing und Bogen sicherstellt.
    • Die touristisch interessante Region Wiesenfelden mit dem überregional bedeutsamen Bildungswerk des Bund Naturschutz in Wiesenfelden benötigt eine qualifizierte Busanbindung von Straubing, die den Besuchern und auch Tagesausflüglern, im Winter insbesondere Skilangläufern, eine Anreise per ÖPNV über das Bahnnetz via Straubing ermöglicht.
    • Der Tiergarten Straubing als regional bedeutsames Ausflugsziel mit über 250000 Besuchern im Jahr braucht eine für den Ausflugsverkehr ausreichende Anbindung an den Bahnhof. Noch bedeutsamer ist dies seit dem dort eingerichteten Kletterpark. Eine verbesserte Anbindung sollte nicht über eine "Insellösung", sondern über eine Verdichtung des Fahrtenangebotes auf der RBO-/VSL-Linie 25 von und nach Atting und Rain geschehen, wovon auch die Bewohner dieser Gemeinden profitieren würden. Erste und wichtigste Massnahme dazu wäre eine zusätzliche Fahrt am mittleren Vormittag vom Bahnhof in Richtung Tiergarten und die Durchbindung der Sonntagsfahrten vormittags aus Richtung Viechtach und nachmittags in Richtung Viechtach der RBO-/VSL-Linie 25 bis zum Tiergarten. Dies gilt es in Kooperation des Landkreises Straubing-Bogen mit der Stadt und der VSL / RBO umzusetzen.

 

 

Verknüpfung von Bahn und ÖPNV mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald - E-WALD

  1. Wichtig bei der Verknüpfung mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald - E-WALD ist, diesem ausdrücklich nur eine ergänzende und nicht eine konkurrenzierende Funktion auf Kosten des bestehenden Bahn- und ÖPNV-Systems sowie des Fahrradverkehrs zukommen zu lassen.
  2. Dies erfordert spezielle Anreize organisatorischer wie auch finanzieller Art zur weitestmöglichen Nutzung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes als Zubringer zu den Elektromobil-Standplätzen und umgekehrt die vorrangige Ausrichtung der Elektromobile als Zubringer zu den nächstgeeigneten Bahnhöfen, Haltepunkten und Busbahnhöfen bzw. P&R-Plätzen.
  3. Wünschenswert wäre dabei organisatorisch zur Erleichterung des Zugangs zu dem Angebot die Buchungsmöglichkeit der Elektrofahrzeuge beim Fahrkartenkauf im Sinne der Buchung einer kompletten Mobilitäts- bzw. Reisekette.
  4. Ein finanzieller Anreiz wäre durch ein Splitting des Benutzungsentgelts der Elektrofahrzeuge zu erreichen, indem für Anreisende mit Verkehrsmitteln des Umweltverbundes ein ermässigter Tarif gegenüber Anreisenden mit dem motorisierten Individualverkehr (MIV) kalkuliert und angeboten wird.
  5. Standorte für Ladesäulen sind daher vorrangig an Vernüpfungspunkten mit ÖPNV und Bahn wie Bahnhöfen, Haltepunkten und Haltestellen anzuordnen.

 

Umsetzung des E-Bus-Shuttle-Projekts Straubing – Viechtach

1.       Verbesserung der ÖPNV- Bedienung Viechtach – Sankt Englmar - Neukirchen / Schwarzach - Bogen (– Straubing)

2.       Verknüpfung des ÖPNV-Angebotes sowie der GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem E-WALD-Konzept für den Bayerischen Wald 

3.       Optimierung des Stadtbusangebotes in Straubing

Anforderungen zur Verknüpfung von Bahn und ÖPNV mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD – und die in diesem Rahmen sinnvolle Umsetzung des E-Bus-Shuttle-Projekts Straubing – Viechtach hat der VCD im Dezember 2014 noch einmal zusammengefasst an die beteiligten Politiker, Behörden und Verkehrsunternehmen gesandt

 

Das E-Bus- Projekt sollte zu dreierlei Verbesserungen genutzt werden, nämlich

erstens für eine Verbesserung der ÖPNV- Anbindung der Stadt Viechtach mit ihrem Umgriff und des nördlichen Landkreises Straubing-Bogen an die Stadt Straubing,

zweitens zur Verknüpfung des ÖPNV-Angebotes sowie der GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD sowie

drittens zu einem entscheidenden Beitrag zur Optimierung des Stadtbusangebotes in Straubing:

1.       Verbesserung der ÖPNV- Bedienung Viechtach – Sankt Englmar - Neukirchen / Schwarzach - Bogen (– Straubing)

Insbesondere die ganzjährig touristisch interessanten Regionen Neukirchen / Schwarzach / Sankt Englmar mit ihren Ski- und Wandergebieten im Bayerischen Wald benötigen eine qualifizierte Busanbindung von Straubing bzw. Bogen im Taktverkehr, die ihren Gästen die Anfahrt ohne Auto im Sinne eines sanften Tourismus ermöglicht und die Anbindung an das Bahnnetz über Straubing und Bogen sicherstellt. Aber auch der Tiergarten Straubing als regional bedeutsames Ausflugsziel braucht eine für den Ausflugsverkehr ausreichende Anbindung an den Bahnhof und für Tagesausflügler aus den Tourismusgebieten im nördlichen Landkreis Straubing – Bogen sowie vom Bereich Viechtach aus.

Geradezu aufdrängen tut sich dabei, aus dem Gäuboden die Fahrradmitnahme in den Bussen Richtung Bayerischer Wald anzubieten: so könnten sowohl Mountainbiker ohne Privat-PKW die dortigen Angebote nutzen, aber auch Freizeit- und Tourenradler bequem etwa ab Viechtach zum Regental-Radweg gelangen. Sie könnten auch eine Richtung auf dem Donau-Regen- Radweg zurücklegen und für die Gegenrichtung den Bus benutzen, damit im Rahmen einer Tagestour auch noch Zeit und Kraft bleibt, um ein ausgiebiges Stück des Regental-Radwegs zu geniessen.

Das E-Bus- Projekt sollte dabei zum Angebot eines Taktverkehres mit zusätzlichen Buskursen auf der Strecke Viechtach - Sankt Englmar, dann abwechselnd über Neukirchen bzw. Schwarzach nach Bogen genutzt werden. Von dort bieten sich Anschlüsse an die Gäubodenbahn von Bogen nach Straubing und ins Labertal bis Neufahrn an, die ohnehin stündlich verkehrt.

Die Einbeziehung des nördlichen Landkreises Straubing - Bogen in das Tarifgebiet des Bayerwald-Tickets sowie in das vorbildliche System GUTI- Gästeservice- Umwelt-Ticket der östlichen Nachbarlandkreise, das auch im Landkreis Regen mit seinem Altlandkreis Viechtach gilt, wäre sehr sinnvoll und dringend erforderlich. Dieses Gästeservice- Umwelt-Ticket belohnt alle Gäste, die in der Nationalpark- und Naturparkregion Bayerischer Wald umweltbewusst ohne Auto unterwegs sind und hat.als „Mehrwert“ in den östlichen Bayerwald-Gebieten zu einer entsprechenden Attraktivitätssteigerung geführt. Sie kommen mit diesem  Fahrschein für beliebig viele Fahrten an jedem Tag Ihres Aufenthaltes im gesamten Bayerwald-Ticket-Tarifgebiet kostenlos mit Bus und Bahn bequem zu Wanderungen mit unterschiedlichem Ausgangs- und Zielort. Dieses Mehrwert-Angebot nützt der Umwelt und der Region und könnte / sollte wie eine ÖPNV-Verdichtung mit dem E-WALD-Angebot beworben werden: Anfahrtsmöglichkeit ohne Auto, Mobilität vor Ort mit dem  ÖPNV und ergänzend den Elektromobilen – und zwar landkreisübergreifend. Hier gilt es, mehrere für einen künftigen sanften Tourismus bedeutende touristische Angebotslücken zu schliessen.

Gleichzeitig wäre die Erreichbarkeit der Tourismusgebiete im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen sowie im Bereich Viechtach/Regental durch eine verdichtete ÖPNV-Erschliessung auch deshalb zu optimieren, damit Touristen und auch viele Tagesausflügler aus Richtung Regensburg, die die Hauptstrecke mit der Bahn – bis Bogen oder zumindest Straubing - anreisen, mit dem Bus bequem zu den wichtigsten Zielorten gelangen können.

2.       Verknüpfung des ÖPNV-Angebotes sowie der GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD

Auch eine generelle Verknüpfung des Angebotes GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD wäre wünschenswert, dergestalt, dass E-WALD für Anreisende mit Verkehrsmitteln des Umweltverbundes einen ermässigten Tarif anbietet.

  1. Wichtig bei der Verknüpfung mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD ist,   diesem ausdrücklich nur eine ergänzende und nicht eine konkurrenzierende Funktion auf Kosten des bestehenden Bahn– und ÖPNV-Systems sowie des Fahrradverkehrs zukommen zu lassen.
  1. Dies erfordert spezielle Anreize organisatorischer wie auch finanzieller Art zur weitestmöglichen Nutzung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes als Zubringer zu den Elektromobil-Standplätzen und umgekehrt die vorrangige Ausrichtung der Elektromobile als Zubringer zu den nächstgeeigneten Bahnhöfen, Haltepunkten und Busbahnhöfen bzw. P&R-Plätzen.
  1. Wünschenswert wäre dabei organisatorisch zur Erleichterung des Zugangs zu dem Angebot die Buchungsmöglichkeit der Elektrofahrzeuge beim Fahrkartenkauf im Sinne der Buchung einer kompletten Mobilitäts- bzw. Reisekette.
  1. Ein finanzieller Anreiz wäre durch ein Splitting des Benutzungsentgelts der Elektrofahrzeuge zu erreichen, indem für Anreisende mit Verkehrsmitteln des Umweltverbundes ein ermässigter Tarif gegenüber Anreisenden mit dem motorisierten Individualverkehr (MIV) kalkuliert und angeboten wird.
  1. Standorte für Ladesäulen sollten daher vorrangig an Vernüpfungspunkten mit ÖPNV und Bahn wie Bahnhöfen, Haltepunkten und Haltestellen angeordnet werden

.3.       Beitrag des E-Bus-Projekts zur Optimierung des Stadtbusangebotes in Straubing

Im Stadtbusverkehr Straubing solle mit dem E-Bus-Shuttle-Projekt eine Verdichtung des Fahrtenangebotes mittels

zusätzlicher Linienverläufe erfolgen. Diese sollten an möglichst vielen davon tangierten Haltestellen mit den vorhandenen Stadtbuslinien verknüpft und damit Synergieeffekte genutzt werden etwa in Form von bisher nicht angebotenen „Diagonal- oder Querverbindungen“  und Umsteigebeziehungen im Aussenbereich verschiedener Linien, die bisher nur über die zentrale Umsteigestelle am Ludwigsplatz verbunden sind.

Als sinnvoller zusätzlicher E-Bus- Linienverlauf wäre etwa folgender anzusehen:

Hagen / Stadttheater / Eisstadion – Theresiencenter - Stadtgraben/Berufsschule III -  Bahnhof– Schildhauerstrasse - Pointstrasse - Jugendzentrum/AnStatt-Theater/Stadtwerke –Wissenschaftszentrum - Klinikum Nord/ - Klinikum Ost /Haupteingang - dann über Ittlinger und Öblinger Strasse oder über Schlesische Strasse - Dr.-Kumpfmüller-Strasse - Bahnhaltepunkt Ittling - Oberöbling und von dort zu den Haltestellen im Industriegebiet Straubing-Sand sowie weiter zum Bahnhaltepunkt Sand. Damit würde für das Industriegebiet Straubing-Sand mit inzwischen mehreren Tausend Beschäftigten endlich ein Busanschluss von den Haltepunkten Straubing-Ittling und Sand der Gäubodenbahn hergestellt, wo bisher die Erreichbarkeit für Bahnpendler fehlt.

Dabei entstehende zusätzliche Linienverläufe sollen an möglichst vielen davon tangierten Haltestellen mit den vorhandenen Stadtbuslinien verknüpft und damit Synergieeffekte genutzt werden etwa in Form von bisher nicht angebotenen „Diagonal- oder Querverbindungen“  und Umsteigebeziehungen im Aussenbereich verschiedener Linien, die bisher nur über die zentrale Umsteigestelle am Ludwigsplatz verbunden sind..

Dazu soll die bisher in den Ankündigungen grob skizzierte Linienführung  „zwischen dem Bahnhof, dem Wissenschaftszentrum, dem BioCubator und dem Gäubodenfestgelände“ in etwa folgenden genaueren Linienverlauf erhalten, der diesem Anspruch der Herstellung bisher fehlender ÖPNV-Direktverbindungen und sinnvoller Überlappung des bestehenden Liniengefüges mit zusätzlichen „Diagonal- oder Querverbindungen“  und Umsteigebeziehungen erfüllt:

Hagen / Stadttheater / Eisstadion* - Theresienplatz /- tor /-center* U > L  3 – Stadtgraben/Berufsschule III* U > L  3 bei ohnehin sinnvoll einzurichtenden Zusatzhalt der Linie 3 -  Bahnhof U > L  1,2,4, DB – Schildhauerstrasse* - Pointstrasse* - Jugendzentrum/AnStatt-Theater/Stadtwerke U > L  2 – Schulgasse/Petersgasse /Wissenschaftszentrum* - Klinikum Nord/Parkdeck (bisher als „Ostzugang“ bezeichnet) U > L  4 - Klinikum Ost (Haupteingang an der St-Elisabeth-Strasse* - dann entweder über Ittlinger und Öblinger Strasse oder über Schlesische Strasse (mehrfach U > L  1 oder 2 möglich) - Dr.-Kumpfmüller-Strasse (Haltestelle Niederalteicher Strasse) U > L  2 - Bahnhaltepunkt Straubing-Ittling * U > DB - Oberöbling U > L  1-  Hunderdorfer Strasse* oder Aitrachstrasse* zu den Haltestellen im Industriegebiet Straubing-Sand mit BioCubator* - Bahnhaltepunkt Sand U > DB *

In der Gegenrichtung würden durch eine in etwa folgende Führung ebenfalls wertvolle zusätzliche Relationen erschlossen:

Bahnhaltepunkt Sand* U > DB - Haltestellen im Industriegebiet Straubing-Sand mit BioCubator* - Hunderdorfer Strasse* oder Aitrachstrasse* - Oberöbling U > L  1- Bahnhaltepunkt Straubing-Ittling* U > DB - Dr.-Kumpfmüller-Strasse (Haltestelle Niederalteicher Strasse) U > L  2 -  Ittlinger und Öblinger Strasse oder über Schlesische Strasse (mehrfach U > L  1 oder 2 möglich) - Klinikum Ost (Haupteingang an der St-Elisabeth-Strasse* - Klinikum Nord/Parkdeck (bisher als „Ostzugang“ bezeichnet) U > L  4 - Schulgasse/Petersgasse/Wissenschaftszentrum* - Jugendzentrum/AnStatt-Theater/Stadtwerke U > L  2- Pointstrasse* – Schildhauerstrasse* -  Bahnhof U > L  1,2,4, DB – Bahnhofstrasse/Steinerthorplatz* - Theresienplatz /- tor /-center* (vorhandene RBO-Haltestelle) U > L  3 - Hagen / Stadttheater / Eisstadion*

(Die mit * versehenen Bezeichnungen stehen hierbei für zur Netzbildung wünschenswerte bisher nicht bediente bzw. mit Haltestellen ausgestattete Bereiche, die mit U > L  versehenen Haltestellen für geeignete Umsteigepunkte in die vorhandenen Stadtbuslinien,)

Damit würde für das Industriegebiet Straubing-Sand mit inzwischen mehreren Tausend Beschäftigten und dem Biocubator ein Busanschluss von den Haltepunkten Straubing-Ittling und Sand der Gäubodenbahn hergestellt, wo bisher die Erreichbarkeit für Bahnpendler nicht sichergestellt ist.

Dies alles sollte im Zusammenwirken von Bundesverkehrsministerium, den Landkreisen Straubing - Bogen sowie Regen, den Städten Viechtach und Straubing, den Stadtwerken Straubing, der RBO Ostbayernbus, der Gäubodenbahn, die die Bahnstrecke Straubing – Bogen bedient, der Regentalbahn, der VSL und dem Tourismusverband Ostbayern gemeinsam realisiert werden.

Hier das Schreiben im Original-Wortlaut: E-Bus-Shuttle-Projekt

Radverkehrsförderung mit Vervollständigung der Radverkehrsanlagen zu einem Radverkehrsnetz

Zur Radverkehrsförderung und Verbesserung / Erhöhung von Schulwegsicherheit sollen bei allen Radverkehrsanlagen mindestens die nach den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) gebotenen Standards für Sicherheit und Komfort für alle RadlerInnen eingehalten werden, dazu gehören insbesondere die stufenlos Absenkung von Radwegen sowie gemeinsamen Geh- und Radwegen an Einmündungen / Kreuzungen auf das Fahrbahnniveau abgesenkt werden (Nullabsenkung) sowie die weisse Blockmarkierung und flächige Rotmarkierung von Radverkehrsanlagen / Radstreifen, Radwegen sowie gemeinsamen Geh- und Radwegen über alle Einmündungen und Ausfahrten hinweg.

Bei der Komplettierung des Radverkehrsnetzes des Landkreises Straubing-Bogen soll mit hoher Priorität die bei Radtouren im Landkreis Straubing-Bogen von vielen älteren wie jüngeren RadlerInnen bzw. Familien mit Kindern genutzte Xaver-Hafner-Brücke mit sicheren und bequem zu befahrenden Radverkehrsanlagen ausgestattet werden.