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Sicherheit + Aufenthaltsqualität = Lebensqualität

Aufenthaltsqualität und Lebensqualität beruhen auch auf einem Höchstmass an objektiver wie auch subjektiv wahrgenommener Sicherheit. Dies betrifft über die Verkehrssicherheit im engeren Sinne die gesamte Sicherheitslage im öffentlichen Raum und darüber hinaus

Nachdem Straubing und seine Bevölkerung dabei durch die Konzentration der gefährlichsten Straftäter Bayerns in JVA mit Sicherungsverwahrung sowie Forensischer Klinik weit überdurchschnittliche und überregionale Lasten für ganz Bayern auf sich nimmt, muss die Personalausstattung der hiesigen operativ tätigen Polizeidienststellen ebenso auf ein angemessenens und damit überdurchschnittliches Mass angehoben werden. Es kann nicht sein, dass durch diese zusätzlichen hohen Belastungen für die Polizei letztendlich Zeit / Personal für den allgemeinen Streifendienst fehlt, der dringend zur wirklichen Erhöhung der Sicherheit verstärkt werden müsste.

Die Staatsregierung muss deshalb von den hiesigen Mandatsträgern in mehrerer Hinsicht in die Pflicht genommen werden:

Nämlich einerseits zur Ausstattung der operativ tätigen Polizeidienststellen mit einer deutlich höheren Personalstärke für den Streifendienst, die somit auch im Falle sicherheitsrelevanter Grossereignisse kutzfristig vor Ort einsatzfähig sind und man nicht erst ein langes Warten auf die von weit her nötige Heranführung von Einsatzkräften angewiesen bleibt. Und andererseits zur Sicherstellung der regelmässigen Erfüllung anderer polizeilicher Aufgaben etwa zur Wahrung der Verkehrssicherheit wie Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen auch in Wohnbereichen, Anlagenüberwachung, zügiges Einschreiten gegen Vandalismus, Durchsetzen der Rechte für die umweltverträgliche Mobilität wie Freihalten von Geh- und Radwegen oder Bushaltestellen von Falschparkern, Verhindern bzw. Ahnden des Durchfahrens von . Fussgängerbereichen oder Kreuzungsbereichen, während querender Fussgänger- oder Radverkehr schon längst „Grün“ signalisiert bekommt...

Hochrisikoeinrichtungen, mit denen Straubing von der Bayerischen Staatsregierung reichlich „versorgt“ wurde, lieber nicht an die Öffentlichkeit gelangen? Würde dies den von Mdl Zellmeier behaupteten „Ruhm“ Straubings als „Hochburg der Sicherheit“ in Frage stellen? Soll der Öffentlichkeit lieber vorenthalten werden, dass die Konzentration der gefährlichsten Straftäter Bayerns in JVA mit Sicherungsverwahrung sowie Forensischer Klinik eine zusätzliche hohe Belastung für die Polizei darstellt? Der dann Personal /Zeit für den allgemeinen Streifendienst fehlt, der dringend zur wirklichen Erhöhung der Sicherheit verstärkt werden müsste.

Nachdem auf sich nimmt, muss die Staatsregierung von den hiesigen Mandatsträgern in mehrerer Hinsicht in die Pflicht genommen werden:

Schliesslich haben Straubing und seine Bevölkerung durch die weit überdurchschnittliche und überregionale Lastenübernahme für ganz Bayern vorrangigen Anspruch auf Verlagerung weiterer Dienststellen des Freistaats aus infrastrukturell überlasteten Ballungsräumen mit qualifizierten Arbeitsplätzen in die Stadt Straubing, gerade auch durch Ansiedlung zentraler Funktionen von Rechtspflege und Rechtsprechung in der Gäubodenstadt als risikoärmere Einrichtungen des Justizsektors. Dies alles sowohl aus Gründen eines angemessenen Sicherheitsstandards als auch aus landesplanerischer Entwicklungsgerechtigkeit, Stichwort „Gleichwertige Lebensbedingungen in allen Landesteilen“.

Zu einem angemessenen Sicherheitsstandard als Grundlage des Sich-Wohlfühlen-Könnens gehört auch die problemlose Erreichbarkeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Dafür ist wiederum Voraussetzung, dass sich in Not Geratene orientieren und ihren Standort möglichst genau über Notruf mitteilen können. Das Anliegen des Verkehrsclubs war und ist eine genaue Bezeichnung und Beschilderung für eine eindeutige Orientierung der BürgerInnen und BesucherInnen, insbesondere in Gefahrensituationen, damit Hilfesuchende die Tatörtlichkeit bzw. ihren Standort genau benennen und gegenüber Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei genau benennen und beschreiben können und eine einfache sowie schnelle Heranführung von Einsatzkräften möglich ist. Deshalb hat der VCD bereits 2002 beantragt, dass wichtige bis dato namenlose Wege in Grünanlagen mit  Namen versehen und beschildert werden. Nach zähem und beständigem Nachhaken konnte ein entsprechender Beschluss des Bauauschusses und dessen teilweise Umsetzung erwirkt werden.

Nach dem Landesgartenschaugelände wurden nun auch die Wege im Stadtpark und am Fuchsenberg mit  Namen versehen und beschildert. Auch wenn die detaillierten Namensvorschläge des VCD nicht umgesetzt wurden, ist dies jedenfalls ein Fortschritt :Für „Im Stadtpark“, „Trimm-Dich-Pfad“, „Zum Mooshäusl“, „Kneippweg“ und „Am Fuchsenberg“ hatten sich Stadtverwaltung und Bauausschuss entschieden und diese Namen tragen jetzt die verschiedenen Wege im Stadtpark.. Dabei hat der  Verkehrsclub noch weitergehende Vorschläge unterbreitet, deren Umsetzung noch aussteht: Die Anlage zwischen Gabelsberger Strasse Goethestrasse sollte den Namen Gabelsberger-Anlage oder Gabelsberger-Park erhalten. Der Allachbach-Weg sollte in seinem gesamten Verlauf als Allachbach-Weg mit sektoraler Unterscheidung beschildert werden in „Westlicher“ (Vom Beginn in Alburg bis zum Aquatherm), “ Mittlerer“ (Vom Aquatherm bis zur Passauer Strasse),  „Östlicher“ (Von der Passauer Strasse bis zur Ittlinger Strasse) und „Nördlicher“ (Von der Ittlinger Strasse bis zum Ende am Peterswöhrd)





Der Allachbach-Weg – hier das südwestliche Teilstück entlang Alburg / Kreuzbreite bei Sanierungsarbeiten nach einer Radwegbefahrungen von VCD mit dem Ordnungsamt, Tiefbauamt, Bauhof der Stadt Straubing sowie der Polizei und der mittlere Bereich zwischen Unterer Bach- und Schildhauerstrasse durchzieht einen grossen Teil des Stadtgebietes vom Südwesten bis zum mittleren Osten, wo er zwischen Peterswöhrd und Pillmoos in die Donau mündet

Schließlich müssen sich all diese ent-anonymisierten Wege in allen Stadtplanausgaben vollständig enthalten sein. Dass in der Stadtplanbeilage der bisher letzten Ausgabe des Stadtadressbuches 2012 / 2013 nach wie vor Wege komplett bzw. die Bezeichnung von in den letzten Jahren benannten Wegen fehlen, hat der VCD zum Anlass für einen erneuten Vorstoß genommen, dies bei der für Herbst 2014 anstehende Neuauflage zu realisieren. Komplett fehlen bisher etwa die Wege entlang der nördlichen Stadtmauer “An der Stadtmauer“ sowie entlang des rechten Donauufers „Zur Altstadt“, außerdem die weitgehend die Wege im Stadtpark, im ehemaligen LAGA-Gelände sowie in der Parkanlage entlang des südlichen Stadtgrabens. „Dem Sinn der Wegebenennung entsprechend, eine ausreichende Orientierung – auch im Falle einer nötigen Notfallalarmierung – zu haben, und auch zur Verdeutlichung von Wegeverbindungen auch mit der Möglichkeit von Freizeitbeschäftigungen wie Spaziergängen und Fahrradtouren, ist die Aufnahme in den Stadtplan geboten.  Künftig soll jeder neu benannte Weg wie auch jede neu gebaute Strasse in die jeweils nächste Neuauflage aller Stadtplanmedien aufgenommen werde, auch in diejenigen digitalen Medien, die Polizei und Integrierte Rettungsleitstelle nutzen.

Der Erfolg stellte sich dann im November 2014 ein: In die neue Ausgabe des Stadtadressbuches 2014 / 2015 wurden die fehlenden Wege bzw. deren Bezeichnung nun übernommen. Gut so.

Jetzt brauchen noch die Anlage zwischen Gabelsberger Strasse Goethestrasse einen Namen als Gabelsberger-Anlage oder Gabelsberger-Park sowie der Allachbach-Weg in seinem gesamten Verlauf als Allachbach-Weg am besten mit sektoraler Unterscheidung.

VCD: Stadtparkwege sind nun nicht mehr namenlos

Auch um mehr Radtouristen in vom Donauradweg in die Stadt zu leiten, wäre eine ansprechende „touristische“ Wegweisung sinnvoll und nötig. Mit dieser sollte in einem einheitlichen Erscheinungsbild bereits am Donauradweg bei den Stadtzufahrten in Sossau und Hornstorf gezielt auf die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt (Neustadt) und Altstadt (Bereich St. Peter) hingewiesen werden, um mit diesen gewiss reichen Pfründen einen Abstecher nach Straubing schmackhaft zu machen:

 

 

 




Die wichtigsten Stadtzufahrten in Sossau und Hornstorf vom Donauradweg aus brauchen eine ansprechende Wegweisung zu den wichtigsten touristischen Zielen in Straubing