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Jetzt hat das Schicksal wieder grausam das arme Deggendorf ereilt - Aschenputtel-Dasein Straubings bekräftigt

Nun hat also „Heimat“-Staatsminister Dr.Markus Söder unter Rechtfertigung von „Niederbayernminister“ Helmut Brunner das Aschenputtel-Dasein Straubings bekräftigt. Unser Oberzentrum ging wieder vollig leer aus bei der an sich völlig richtigen Behördenverlagerung mit insgesamt 2250 Arbeitsplatzen aus Ballungsräumen, bei der fraglos zu Recht Orte wie Zwiesel und Regen zum Zuge kommen.

Doch muss mit hoher Priörität das offensichtlich dahinvegetierende Deggendorf mit 130 Stellen versorgt werden? Offenbar schon, nachdem es ja schon mit Tausenden Studenten viel höher belastet ist als die Gäubodenmetropole. Ja, das von Staatssekretär Sibler am Kabinettstisch vertretene Deggendorf muss als Ausgleich für die vielen Studies vorrangig mit einer weiteren Landesbehörde gestärkt werden.

Gut, dass unser wohlhabendes und von Staatsregierung immer bestens (mit leeren Versprechungen) versorgtes Straubing nicht zu den strukturschwachen Räumen gehört wie der OTH-Standort Amberg-Weiden mit 3.500 Studierenden oder der offenbar verarmende Arbeitsagentur-, Bundespolizei-, Landgerichts- Wasserwirtschaftsamts- Strassenbauamts-Dienststellen-Standort Deggendorf plus Zollamt in Plattling. Wirklich gut. Denn wir hätten keinen Staatssekretär Sibler zur Hand, der uns helfen könnte. Gut, dass unser Straubing keinerlei Nachholbedarf in Sachen Studien- bzw. Arbeitsplatzen im öffentlichen Dienst hat, sonst wären ja die guten CSU-Drähte zur Staatsregierung schon längst durchgeglüht. Aber wir konnten sie unbeansprucht lassen, haben ja keine Benachteiligung zu beklagen. Sind ja wohl versorgt vom Landesherrn und seinen Ministern.

Apropos Sibler: Ach, Sibler hat uns ja versprochen „werden die Hochschule dramatisch ausbauen“. Das mit dem Drama bewahrheitet sich je derzeit mit dem schleppenden Vorankommen mit Containerstapeln zu einem völlig unambitionierten Ausbauziel von 500 - 1000 Studierenden im Jahr Zweitausendirgendwann. Eine „Konkurrenzsituation wird ausgeschlossen“, titelte der Niederbayernteil am 11. Februar ob des zwischenzeitlich neu ausgerufenen „Hochschulkonzepts für Südostbayern.“ Da kann der Kleinwagen auf der Standspur aber froh sein, dass sein Fortkommen nicht von der überholenden Grosskarosse am Überholstreifen unbehelligt bleibt. Ja, auf die Staatsregierung ist Verlass. War schon immer so. Steht seit Jahren zum Längstversprochenen in unbekannter Dimension: 500 - 1000 Studierenden im Jahr Zweitausendirgendwann eben.

Ach ja, 1000 neue Studienplätze wurden ja jetzt grade parallel. mit den Behörden auch verteilt. Auf Standorte, die sicher alle schön länger drauf warten als Straubing. Aber unsere Gäuboden-Metropolregion braucht sich vor keiner neuen Bürde weiterer Studentenhorden zu ängstigen – der Kelch ging grade noch an uns vorüber. Sibler, Brunner und Söder und wem auch immer sei Dank.

Apropos Söder, der ist uns eh wohlgesonnen: Sein Ministerialrat Rainer Veit erneuerte und „betonte“ mit Schreiben vom 20.Mai 2014 an den VCD seine Zusicherung vom Dezember 2013, dass „das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat auch zukünftig die landesplanerische Entwicklung des Oberzentrums Straubing im Auge behalten“ wird. Ja, man kann offenbar frohen Mutes aus München beäugen, wie sich die Untertanen in Unterbayern mit leeren Worten abspeisen lassen. Spannend wird bei dieser Gemengelage, welche hehren (leeren?) Versprechungen Söder bei der Eröffnung des Gäubodenvolksfestes draufsatteln wird. Vielleicht, dass man die Zusage von 500 - 1000 Studierenden im Jahr Zweitausendirgendwann selbstverständlich einhalten wird. Oder so.

Nachfrage bestünde – zusätzlich zum Einhalten aller bisherigen Versprechungen, was an sich eine Selbstverständlichkeit sein muss, selbst im so sauberen politischen Geschäft - nach einer Aufnahme der Verlängerung der Bahnsteigunterführung am Bahnhof Straubing in Richtung Süden in das Finanzierungsvolumen des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs. Oder nach einer konkreten Verbesserung der Bahnanbindung Straubings mit einem durchgehender Halbstundentakt zumindest beginnend in den in den Schul- und Berufsverkehrszeiten auf der Gäubodenbahn sowie weiteren Fahrten auf der Strecke Plattling – Straubing – Regensburg – Neumarkt, die Anschlüsse mit kurzen Umsteigezeiten von den agilis-Regionalzügen in die und von den ICEs in Regensburg herstellen, nämlich zu ICE 228, 28, 26, 90, 22 und 20 sowie von ICE 21, 23 und 91.

Doch da wird wahrscheinlich noch ein unabweisbarer Bedarf für einen 10-Minuten-Takt auf der S(ibler)-Bahn-Stammstrecke zwischen Plattling und Deggendorf dazwischen kommen – und vielleicht kommt er ja dann gar nicht, sondern fährt lieber auf Siblers Einladung zum Speck-Knödel-Werfen nach Deggendorf.

Apropos Speck-Knödel und neuer niederbayerischer Speckgürtel um DEG: Absolut als Notwendigkeit gesehen werden muss, dass Niederbayerns Bezirkshauptstadt als scheinbar am Hungertuch nagender auch strukturschwacher Bereich gilt (führt am Rande des Münchner Speckgürtels offenbar ein zähes Rindl-Dasein), sozusagen als Kabinetts-Nachtisch mit einem „Grünen Zentrum“ mit 100 Stellen bedacht wurde.

Und noch ein Apropos Zellmeier: MdL Josef Zellmeier, unser regionaler Fürsprecher. Aber ein Für-was-sprecher? Ein Fürsprecher für die Frechheiten aus Richtung Sibler, Söder, Staatsregierung in toto, wenn er die Systematische Benachteiligung Straubings noch explizit schönredet (Niederbayernteil vom 3. März),die anderen Regionen, wie Straubing, hätten in den vergangenen Jahren bereits profitiert. Es reicht also für seinen Wahlkreis. Ja, es reicht wirklich

Das Einfordern von gerechter Behandlung Straubings sieht jedenfalls anders aus, höchste Zeit und gut, dass OB Markus Pannermayr dies auch „unseren“ Abgeordneten klar darlegt und erkannt hat, dass auf Siblers immer wiederkehrende Beschwichtungs-Besäuselungs-Versprechen kein Verlass ist bzw. dass sie wertlos sind. Es musste seit langem klar sein, dass dieser Deggendorf-Lobbyist kein verlässlicher Sachwalter der Belange Straubings ist, CSU-Parteifreund hin oder her

Kulturelles Positivum am Schluss: In Straubing gibt´s dann dafür eine Sondervorstellung des (Knall-)Erbsen-Musicals Oschnputtl, gemäss der Rolle, die das eigentliche „Herz Altbayerns“ in der Neuzeit spielt. Auch Hauptrollen sind nicht immer erstrebenswert, zumindest nicht mit CSU-Statisten, die gerne ihre tollen Einflussmöglichkeiten bei der Landesherrschaft herausstellen, sie aber weder haben noch nutzen.


VCD: Frühjahrsanfang im Nationalpark erleben -Tierfreigelände am Haus zur Wildnis lohnendes Ausflugsziel

Mit der Waldbahn zu Wölfen, Luchsen, Wildpferden und Heckrindern – Einkehr mit leckeren Bio-Genüssen

Den Frühjahrsanfang im Nationalpark Bayerischer Wald zu erleben, empfiehlt der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Mit der Waldbahn geht es ab Plattling durch die noch lichten Wälder, Täler, Einschnitte und Tunnenl bis zum Haltepunkt „Ludwigsthal“ und von dort direkt ins Tierfreigelände. Die Wege dort sind mit stabilen Wanderschuhen gut begehbar. Dort kann man Wölfe, Urrinder, Wildpferde, Luchse beobachten, die Wanderung auch ausdehnen auf ein Teilstück des Böhmweges zum Wildniscamp am Falkenstein.

 

Im Haus zur Wildnis kann man sich multimedial über den Nationalpark und die biologische Vielfalt der Erde informieren und kulinarisch mit Bio-Genüssen verwöhnen lassen. Erreichbar ist das Haus der Wildnis mit den agilis-Zügen von Neumarkt jede Stunde ab Straubing stündlich zur Minute 27, Strasskirchen 35 mit Umstieg in Plattling in die modernen Waldbahn-Dieseltriebwagen mit Abfahrt dort zur Minute 06. kann man zur Minute 16 zusteigen. Die Rückfahrt ist ebenfalls im Stundentakt möglich.

Für Fahrten von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ohne zeitliche Begrenzung gilt auf den Strecken von Agilis, Alex, der Oberpfalz- und der Waldbahn das neue Servus-Ticket für für 20 € (+ 5 Euro je weiterem Mitfahrer bis zu 5 Personen). Kinder bis 6 Jahren fahren dabei grundsätzlich umsonst, ebenso bis zu 3 Kinder bis 14 Jahren.

Die genauen Fahrzeiten aller Züge sind in Fahrplanauszügen der DB und von agilis enthalten. Auch die aktuelle Fahrplanauskunft der Bahn im Internet enthält selbstverständlich alle Bahnverbindungen ab Straubing unter www.bahn.de. Telefonisch ist die kostenlose Bahnauskunft unter 0800 1507090 erreichbar, die DB-Service-Hotline unter 0180 6 99 66 33. Ein Infopaket mit vielen Freizeittipps und Fahrplanauszügen gibt es beim VCD, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, vcd-straubing@vcd-bayern.de.

 

 

„Hochschulstadt Straubing ist einzigartig“ Kleinhalten und Ruhigstellen durch Schönreden

Ja, Bayerns Bildungsminister Spänle hat Recht – die Hochschulstadt Straubing ist einzigartig, allerdings in ihrem Dahindümpeln zum vielleicht einmal wirklich Hochschulstadt Werden. Es dürfte zum Beispiel auch ziemlich einzigartig sein, dass die Studierenden in einer Hochschulstadt für ein Semesterticket zahlen müssen, das sie nur im 130 Kilometer entfernten Ballungsraum der Landeshauptstadt nutzen können, weil dort ihre (Haupt-) Hochschule TU München sitzt. Einzigartig auch die immer wieder gepriesene familiäre Atmosphäre, weil parallel zu ständig nur vage wiederholten Versprechungen in sehr wohl konkurrierende Orten die Hochschulen enorme Zuwächse an Studierenden und Personal zu verzeichnen sind, somit an Kauf- und Wirtschaftskraft fliesst. Wo sonst ausser in Straubing muss sich ein OB nach jahrelangen Versprechungen freuen, dass „vom Ministerpräsidenten und auch aus dem Haus vom Sibler die Zahl von 1000 Studenten genannt worden ist“. Irgendwo zwischen den Zeilen etwa reinzuinterpretieren? Klare Zusagen lesen sich üblicherweise anders. Und 1000 Studenten als Ziel sind, Blick donauauf- und abwärts gerichtet, ohnehin in keinster Weise eine gerechte Ausstattung unseres Oberzentrums.

Wieder einmal hat die CSU-Rezeptur zur Behandlung Straubings angeschlagen und die Wirkung hält an: Kleinhalten und Ruhigstellen durch Schönreden, dieses Motto gilt scheinbar auch nach dem Besuch von Spänle weiter. Soll man sich jetzt wirklich darüber freuen oder auch nur damit abfinden, dass diejenigen, die mehrfach – bezüglich der Studenten-Zielzahlen ohnehin nur äusserst vage – Versprechen gemacht haben, bekräftigt haben, dass sie diese einhalten werden, genauso vage, aber in etwas kürzerer Zeit. Soll man für dankbar sein, während über gleichzeitig über andere schon wohlversorgte Orte geradezu das freistaatliche Füllhorn ausgeschüttet wird. Und die freuen sich, man könnte sagen diebisch, so verkündet Albert Füracker (CSU) in eigener Sache Erfolge. "Dass ein Oberpfälzer Staatssekretär im Finanzministerium ist, hat uns sehr geholfen", lobt dazu CSU-Landtagsabgeordneter Tobias Reiß,. "Ich bin froh, dass wir vor Ort so einen riesigen Erfolg auslösen", echot Füracker da zurück: "Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was wäre, wenn der Raum Amberg-Weiden keine solche Hochschullandschaft hätte." Wie das ist, wenn man seitens der Staatsregierung jahrzehntelang stiefmütterlich behandelt wird, kann man sich im Oberzentrum Straubing nicht nur gut vorstellen. Es zeigt sich auch am schwindsüchtigen Steuer-/Stadtsäckel, auf das ständig verwiesen wird, wenn man auf dringend erforderliche Investitionen, ob in das Radverkehrsnetz, die energetische Sanierung von Gebäuden etc. verweist.

Wie da irgendjemand den CSU-Partei- Schönrednern beispringen mag, wir sollten doch endlich zufrieden sein mit den bisherigen (sparsamen) Wohltaten, ist zwar einerseits sein Rechtfertigungsproblem, andererseits aber auch das aller EinwohnerInnen hier: trägt er doch damit zur Bestätigung der Haltung bei, dass doch trotz dauerndem Hintanstellen bei staatlichem Vergeben von Behördenarbeitsplatzen (schon auch wichtig !!) sowie Studienplätze eh alles passt, weil sich die stolzen Gäubodenstädter ja sowieso am besten selbst helfen können. Bei den wirtschaftlichen Ansiedlungs-Begleiteffekten, die Geld in die klamme Stadtkasse bringen sollten, klappt das aber scheinbar nicht so ganz.

Was zu tun ist: Weiter beharrlich pochen auf gleichwertige Behandlung Straubings aus Gerechtigkeitsgründen ebenso wie aus landesplanerischer Vernunft. Dabei ist diese Gerechtigkeitslücke nicht mit der dem vierspurigen Ausbau der B 20 zu füllen oder abzugelten.

Vielmehr braucht es – neben zusätzlichen Behördenarbeits- und Studienplätzen weit über die avisierten 1000 hinaus - Investitionen und Finanzierungsbeiträge für ein ökologisch sinnvoll und nachhaltig ausgerichtetes Verkehrssystem. So etwa die Aufnahme der Verlängerung der Bahnsteigunterführung am Bahnhof Straubing in Richtung Süden in das Finanzierungsvolumen des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs. Oder eine konkreten Verbesserung der Bahnanbindung Straubings mit einem durchgehender Halbstundentakt zumindest beginnend in den in den Schul- und Berufsverkehrszeiten auf der Gäubodenbahn sowie weiteren Fahrten auf der Strecke Plattling – Straubing – Regensburg – Neumarkt, die Anschlüsse mit kurzen Umsteigezeiten von den agilis-Regionalzügen in die und von den ICEs in Regensburg herstellen, nämlich zu ICE 228, 28, 26, 90, 22 und 20 sowie von ICE 21, 23 und 91. Da muss der Freistaat Geld in die Hand nehmen für die Bestellung weiterer Zugfahrten und Taktverdichtungen zum zumindest annähernden Halbstundentakt, den es übrigens vielfach auch für kleinere Städte schon gibt: So zwischen Plattling und Deggendorf. Hic! Hick!

 

Nach dem Winter wieder in Bewegung kommen

Nach dem Winter wieder in Bewegung kommen - auf das Radl, fertig, los zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Sporteln und zur Radltour auf dem  „Bayernnetz für Radler“  -  Tritt für Tritt auf dem Verkehrsmittel mit dem höchsten Spaßfaktor, dem Fahrrad

VCD bietet jede Menge Freizeittipps zu Fuss, per Rad, mit Bus und Bahn, um günstig ganz Bayern zu entdecken

Nach dem Winter empfiehlt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) allen, die nicht ohnehin schon ganzjährig ihr Fahrrad nutzen, sich für den Weg zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Sporteln und natürlich zu einer gemütlichen oder auch flotten Radltour auf ihr Radl zu schwingen. Damit könne man Bewegung und sportliche Betätigung mit den alltäglichen Wegen zu den verschiedensten Erledigungen kombinieren und tue etwas Vernünftiges für die eigene Gesundheit und auch die Umwelt. Das Motto „Fahrräder sind leise. Stinken nicht“ habe einen hohen Wahrheitsgehalt, daneben seien sie ein platzsparendes flottes Verkehrsmittel sowohl innerstädtisch wie auch für Freizeittouren über Land. Wie sich die Vorteile von Rad und Bahn bestens kombinieren lassen, um auch entferntere Ziele zu erreichen und zum Beispiel Ausgangspunkte zu beliebten Radfernwege zu erreichen, zeigen das DB-Faltblatt „Mit Rad und Bahn durch Bayern“ und die Karte „Bayernnetz für Radler“. In die Bayernnetz-Karte wurden so vielversprechende Radrouten wie „Grünes-Dach-Radweg“ oder „Bayerisch-Böhmischer Freundschaftsweg“ aufgenommen. Natürlich sind als Klassiker auch die Radwanderwege in den verschiedenen Flusstälern enthalten, vom Vilstal- über den Rottal- und Vils- bis zum Chambtal-Radweg. Für die Fahrradmitnahme in den Nahverkehrszügen in Bayern gibt es die „Fahrrad-Tageskarte Bayern“ gültig auch in allen Verbundverkehrsmitteln im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) und in den U- und S-Bahnen im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) bzw. die deutschlandweite „Fahrradkarte Nahverkehr“ (diese aber nicht gültig in Verbünden) für je 5 €, und auch eine „Fahrrad-Kurzstreckenkarte“ zum Kindertarif des gewöhnlichen Fahrpreises in Zügen des Schienenpersonennahverkehrs (IRE, RE, RB, S). Erhältlich sind die Fahrradkarten an den DB-Verkaufsstellen sowie an den Fahrkartenautomaten der DB und des MVV mit DB-Angeboten. Familienkomponente: Besitzen Eltern und/oder Großeltern eine gültige Fahrrad-Kurzstreckenkarte Bayern, können beliebig viele eigene Kinder oder Enkelkinder unter 15 Jahren kostenlos ihr Fahrrad mitnehmen. Fahrräder bis 20 Zoll Reifengröße sind übrigens kostenfrei. Auf einigen bayerischen Strecken ist die Fahrradmitnahme übrigens ganz kostenlos. Diese sind abrufbar unter www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/bahn_und_bike_bayern.shtml

Jede Menge Freizeittipps zu Fuss, per Rad, mit Bus und Bahn bietet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in seinem Infopaket „Freizeit“ an. Damit kann man mit dem Bayernticket oder je nach Entfernung und Region mit den Freizeittickets der Bahnen wie Bayerwald-, Regio- oder Servus-Ticket günstig ganz Bayern entdecken. Mit dem in allen Nahverkehrsstrecken im Freistaat inclusive von Verkehrsverbünden wie MVV oder VGN gültigen Bayernticket fahren 1 Person für 23 €, 2 Personen für 28 €, 3 Personen für 33 €, 4 Personen für 38 € und  5 Personen für 43 € von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ohne zeitliche Begrenzung den ganzen Tag lang. Man kann beliebig viele eigene Kinder/Enkelkinder von 6 bis einschließlich 14 Jahre mitnehmen, ohne dass diese bei der zahlungspflichtigen Personenzahl berücksichtigt werden. Kinder bis einschließlich 5 Jahre reisen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Die Preise gelten bei Fahrkartenkauf im Internet und an den Fahrkartenautomaten, bei Kauf am Schalter sind die Preise um je 2 € höher.

Damit die Erholung für Mensch und Natur schon bei der Anreise beginnt, zeigt der VCD, wie man bequem mit der Bahn auch in Kombination mit dem Fahrrad in ans Ziel kommt und vor Ort reizvolle Ausflugsziele umweltfreundlich ohne Auto erreicht. Auch Anlagen für Erholung und Freizeitnutzung hätten sich dem Primat von Klimaschutz und damit Vermeidung des Zuwachses von motorisiertem Individualverkehr unterzuordnen und sollten daher für eine gute Erreichbarkeit mit zu Fuss, per Rad, mit Bus und Bahn ausgelegt werden, so der Verkehrsclub. Gerade für den Freizeitsektor müsse ein inzwischen übergroßer „ökologischer Fußabdruck / Footprint“ reduziert werden. So sollte man die Freizeit wieder vermehrt ohne übergroßen Verbrauch von Ressourcen und Energie sowie der damit verbundenen Schadstofffreisetzung gestalten und zu verbringen. Dafür geben die VCD- Freizeittipps jede Menge Anregungen.

Die genauen Fahrzeiten aller Züge sind im Internet unter www.bahn.de sowie bei der Fahrplanauskunft der Bahn unter 0180 6 99 66 33 erhältlich. Ein Infopaket mit vielen Freizeittipps und Fahrplanauszügen inclusive eines VCD-Magazins „Fairkehr“  gibt es beim VCD, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, vcd-straubing@vcd-bayern.de für 5 € als Schein, Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto des Bund Naturschutz, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit Kennwort „IP Freizeit“ und vollständiger Absenderadresse. Vielfältige Informationen erhält man auch unter www.vcd.org/tourismus.html sowie www.vcd.org/vorort/straubing/themen/ausflugstipps-busbahn/

VCD: Mit der Waldbahn zum Tierfreigelände rund ums Haus zur Wildnis im Nationalpark – Einkehr mit Bio-Genüssen

Winterbesuch bei Wölfen, Luchsen, Wildpferden und Heckrindern lohnt sich immer – auch am Dreikönigstag geöffnet

Ausflugstipps für eine Winterwanderung rund ums Haus zur Wildnis im Nationalpark für jedes Wetter hat der der Verkehrsclub Deutschland (VCD) parat: Mit der Waldbahn geht es ab Plattling bis zum Haltepunkt „Ludwigsthal“ und von dort direkt ins Tierfreigelände. Die Wege dort sind mit stabilen Wanderschuhen gut begehbar. Dort kann man Urrinder, Wildpferde, Wölfe, Luchse und weitere seltene Tiere beobachten, die Wanderung auch ausdehnen auf ein Teilstück des Böhmweges zum Wildniscamp am Falkenstein bzw. Zwieselerwaldhaus , wo man neben dem Weg auf Tierspuren im Schnee stößt.

   

 

Im Haus zur Wildnis kann man sich multimedial über den Nationalpark und die biologische Vielfalt der Erde informieren und kulinarisch mit Bio-Genüssen verwöhnen lassen. Erreichbar ist das Haus der Wildnis mit den agilis-Zügen von Neumarkt jede Stunde zur Minute 06, Parsberg 27, Beratzhausen ab 35, Regensburg-Prüfening 53, Regensburg Hbf 01, Regensburg-Burgweinting 05 Obertraubling jede Stunde zur Minute 7, Sünching 16, Radldorf 20, Straubing stündlich zur Minute 27, Strasskirchen 35 mit Umstieg in Plattling in die modernen Waldbahn-Dieseltriebwagen mit Abfahrt dort zur Minute 06. Hier besteht auch Anschluss aus den Richtungen Passau sowie München – Freising - Landshut– Dingolfing – Landau. In Deggendorf kann man zur Minute 16 zusteigen. Die Rückfahrt ist ebenfalls im Stundentakt möglich.

Für Fahrten von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ohne zeitliche Begrenzung gilt auf den Strecken von Agilis, Alex, der Oberpfalz- und der Waldbahn das neue Servus-Ticket für für 20 € (+ 5 Euro je weiterem Mitfahrer bis zu 5 Personen). Kinder bis 6 Jahren fahren dabei grundsätzlich umsonst, ebenso bis zu 3 Kinder bis 14 Jahren. Auf allen Nahverkehrsstrecken, etwa von München, Freising oder Landshut her zahlen mit dem Bayernticket: 1 Person 23 €, 2 Personen 28 €, 3 Personen 33 €, 4 Personen 38 €, 5 Personen 43 €. Man kann beliebig viele eigene Kinder/Enkelkinder von 6 bis einschließlich 14 Jahre mitnehmen, ohne dass diese bei der zahlungspflichtigen Personenzahl berücksichtigt werden. Kinder bis einschließlich 5 Jahre reisen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Die Preise gelten bei Fahrkartenkauf im Internet und an den Fahrkartenautomaten der DB, bei Kauf am Schalter sind die Preise um je 2 € höher.

Von Plattling und Deggendorf aus empfiehlt sich das Bayerwald-Ticket für 14 € auch hiermit reisen Kinder bis einschließlich 5 Jahre sowie bis zu 2 bzw. beliebig viele eigenen Kinder unter 15 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos.

 

 

Fotos (Meindorfer): Mit den neuen agilis-Elektrotriebzügen geht´s bis Plattling und in den modernen Waldbahn-Dieseltriebwagen direkt ins Tierfreigelände

Die genauen Fahrzeiten aller Züge sind in Fahrplanauszügen der DB und von agilis enthalten. Auch die aktuelle Fahrplanauskunft der Bahn im Internet enthält selbstverständlich alle Bahnverbindungen ab Straubing unter www.bahn.de. Telefonisch ist die kostenlose Bahnauskunft unter 0800 1507090 erreichbar, die DB-Service-Hotline unter 0180 6 99 66 33. Ein Infopaket mit vielen Freizeittipps und Fahrplanauszügen gibt es von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr,  Samstag bis 14 Uhr beim VCD, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, vcd-straubing@vcd-bayern.de

 

VCD-Arbeitskreis Ostbayern: Magere Verkehrspolitische Bilanz für Niederbayern

Da die in Niederbayern vorherrschende Politik immer noch  auf den Fernstraßenausbau fixiert sei und lautstark für Neu- und Ausbau der A 94, der A 3, der B 15 neu, der B11 usw. eintritt, zieht der Arbeitskreis Ostbayern des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) eine nur magere Verkehrspolitische Bilanz für den Regierungsbezirk.

Dringend notwendige Ausbaumaßnahmen an Bahnstrecken wie etwa Plattling- München und Regensburg – München oder eine vernünftige Schienenverbindung Nürnberg – Tschechien sowie die Elektrifizierung Regensburg – Hof, die nicht zuletzt auch Niederbayern von Auto- und Lastwagenverkehr entlasten könnten, kämen nicht voran. Hier mangle es auch am Einsatz der regionalen  Mandatsträger, sodass Finanzmittel wieder in Richtung der Metropole München abfließen, etwa für das dort immer noch verfolgte Tiefst-Buddel-Projekt „2.S-Bahn-Stammstrecke“. Für wichtig hält der VCD die Wiederinbetriebnahme der Regentalbahn Viechtach – Gotteszell.

Die bisherige Fixierung der überregionalen Verkehrsentwicklung auf den Fernstraßenausbau (Forderungen nach weiteren Fahrspuren der B 20 und A 3) gelte es aufzugeben zu Gunsten des Substanzerhaltes im Fernstraßennetz und zu Gunsten der Verkehrsverlagerung von Güter- und Personenverkehr auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger, vorrangig die Bahn.

Ein reelles Verkehrskonzept dürfe sich bezüglich des Bahnausbaus nicht auf den Raum zwischen Regensburg und Passau beschränken, sondern müsse ein- und ausbrechende Verkehre schon weit vorher auf die Schiene „abfangen“.

Dazu gehöre, dass Nadelöhre in den westlich liegenden Bahnknoten behoben und auch die aus Sicht des Donauraumes quer sowie teils parallel verlaufenden Bahnstrecken ausgebaut werden: Nürnberg - Prag, Landshut – Plattling, Mühldorf – Freilassing, südostbayerisches Chemiedreieck und Elektrifizierung Regensburg – Hof.

In Sachen Donauausbau und der Verbesserung des Hochwasserschutzes im Teilabschnitt  Straubing-Deggendorf  will man die erstrebenswerte Variante „A +“ verwirklicht sehen, die weitere ökologische Optimierungen gegenüber den bisherigen Planungen beinhalten sollte.

Ein Ausbau des umweltverträglicheren Verkehrsträgers Bahn sei ganz unabhängig vom Donauausbau ohnehin nötig, auch um PKW-Verkehr durch noch bessere Bahnangebote von den Autobahnen abzuziehen. Wenn ein Güterverkehrswachstum ohne Gegenmaßnahmen als nicht verabänderbar hin- und als Basis für einen „Ausbaubedarf“ der Verkehrswege hergenommen wird, wäre das deutlich zu kurz gegriffen. Ausgangslage muss vielmehr sein, dass von der Wachstumsideologie auch beim Güterverkehr Abschied zu nehmen ist und sich Bund wie Freistaat auch über die EU für verkehrsvermeidende Maßnahmen einsetzen.

Wie bei der Energiewende nicht das bloße Austauschen eines Energieträgers gegen einen anderen genügt, so genüge in Sachen Verkehr auch nicht die bloße Verlagerung. Dort gilt es zuerst den Energieverbrauch insgesamt zu senken, hier das oftmals künstlich – etwa durch fehlleitende steuerliche Regelungen - aufgeblähte Verkehrsaufkommen.

Grundlegend erforderlich sei dazu eine gerechte Anlastung der Kosten nach dem Verursacherprinzip als Bestandteil eines intelligenten ökologisch-sozialen Steuersystems, das zu ressourcen- und energiesparendem umweltverträglichem Konsum- und Verkehrsverhalten anspornt. Damit sich sozial- und umweltverträglich-verantwortliches Verhalten – auch die Vermeidung von unsinnigen Transporten - auch finanziell rechnet und lohnt - und nicht die Verschwendung von Ressourcen und das weitere unhinterfragte Güterverkehrswachstum. Diese ist als zentrales Element  einer nachhaltig-ökologisch-sozialen Energie- und Verkehrswende anzusehen, weil sie „globalsteuernd“ nach marktwirtschaftlichen Prinzipien wirkt und damit auch eine Fülle bürokratischer Detailregelungen erübrigen würde.

Einen erheblichen Verbesserungsbedarf beim Bahnfernverkehr in Ostbayern hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bei der DB Fernverkehr / Reise & Touristik AG angemahnt und die Streichung des IC-Paares IC 1986 / 1987 „Rottaler Land“ zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 kritisiert. Dieser weitere Rückzug der DB Fernverkehr / Reise & Touristik AG aus Niederbayern schwäche den ganzen Regierungsbezirk mit seiner touristischen Attraktivität sowohl im Bayerischen Wald wie auch im Rottaler Bäderdreieck.

VCD fordert Ende der systematischen Benachteiligung von Straubing

Der VCD hat die Staatsminister Herrmann und Söder erinnert, die systematische Benachteiligung Straubings endlich zu beenden sowie eine deutliche Verbesserung der Bahnanbindung und zusätzliche staatliche Einrichtungen angemahnt

Die Kreisgruppe des Verkehrsclub Deutschland (VCD) erinnert die Staatsminister Joachim Herrmann und Dr. Markus Söder an die Zusicherung vom Dezember 2013, dass „das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat auch zukünftig die landesplanerische Entwicklung des Oberzentrums Straubing im Auge behalten“ wird. Davon sei bei den jüngsten Entscheidungen jedoch nichts zu spüren, kritisiert VCD-Sprecher Johann Meindorfer:

Im Gegensatz zu der inzwischen erfolgten Einführung des Halbstundentakts auf Strecken wie Plattling – Deggendorf oder Regensburg.- Schwandorf bzw. dem mit zweistündlichen RE-Fahrten verdichteten Angebot zwischen Regensburg und Neumarkt fehle Vergleichbares für die kreisfreie Stadt Straubing und den Landkreis Straubing – Bogen. Und dies obwohl die Stadt Straubing nach wie vor von allen Oberzentren Niederbayerns die schlechteste Bahnanbindung bzw. das schlechteste Bahnangebot aufweist.

 

Fotos (Meindorfer): Einen Halbstundentakt will der VCD auch auf der agilis ®-Strecke Regensburg.- Straubing - Plattling sowie auf der Gäubodenbahn (l)

 

 Und obwohl die Stadt Straubing auch die geringste Behördenausstattung bzw. Arbeitsplatzen im öffentlichen Dienst hat, soll sie laut Presseverlautbarungen nach den Planungen der Staatsregierung das Oberzentrum Straubing bei der nächsten anstehenden Behördenverlagerung mit insgesamt ca 1500 Arbeitsplatzen aus dem Ballungsraum München wieder leer ausgehen. „Dabei ist eine bessere Behördenausstattung dringendst aus landesplanerischer und landesentwicklungspolitischer Sicht geboten, auch aus Gründen der landesplanerischen Entwicklungsgerechtigkeit im Verhältnis zu den allermeisten anderen bayerischen Regionen, auch solchen mit ähnlicher Siedlungsstruktur,“ betont Meindorfer.

Er bittet die beiden Minister eindringlich darum, konkrete adäquate Verbesserungen auch zur Entwicklung des Oberzentrums Straubing in ihre Planung der Behördenverlagerung bzw. in die Bestellung von „Schienenpersonen-Nahverkehrs (SPNV-) Leistungen“ durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) vorzusehen und erwartet nun baldige Antwort, „die die Bevölkerung unserer Region wirklich verdient hätte“.

Hier das Schreiben im Original-Wortlaut

Mit verdichtetem Stadtbus-Takt ab November 2014 noch flexibler in der Stadt unterwegs




Busfahren so flexibel wie noch nie in Straubing - zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit

Der Stadtbus fährt ab November öfter – da ist man beim Busfahren so flexibel wie noch nie in Straubing - zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit

Gute Fahrt mit Bus und Bahn – deutlich verbessertes Stadtbusangebot ab November

Mit der Monatskarte im Jahresabonnement zu 367 €, der Monatskarte für Erwachsene zu 37 € oder der neuen  Halbjahreskarte im Halbstundentakt günstig zur Arbeit morgens hin, nachmittags retour.

 Unser Stadtbus fährt jetzt öfter – da fahr ich drauf ab und bin öfter dabei!

Mein Stadtbus fährt jetzt öfter – da fahr ich voll drauf ab!

Ihr neuer Fahrplan der Stadtbuslinien 1 und 2  - so flexibel wie noch nie im durchgehenden 30-Minuten-Takt

Zu Arztterminen so flexibel wie noch nie mit erweitertem Stadtbus-30-Minuten-Takt

Zur Arbeit und zurück so flexibel wie noch nie mit Stadtbus-30-Minuten-Takt morgens und den ganzen Nachmittag

Mit verdichtetem Stadtbus-Takt jetzt noch flexibler in der Stadt unterwegs

Busfahren so flexibel wie noch nie in Straubing - zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit

 Preistipp: Mit der Monatskarte im Jahresabonnement zu 367 €, der Monatskarte für Erwachsene zu 37 € oder der neuen  Halbjahreskarte im Halbstundentakt günstig zur Arbeit morgens hin, nachmittags retour.

Die Halbjahreskarte ist, wie alle Zeitfahrkarten für Erwachsene, variabel und übertragbar. Das bedeutet, dass sie ab dem Ausstellungsdatum ein halbes Jahr gültig ist und auch von anderen Personen als dem Käufer genutzt werden kann. Der Preis liegt bei 195 Euro. Sie ist nur an den Vorverkaufsstellen, nicht beim Busfahrer erhältlich.

Links zur Fahrplanauskunft im Internet haben wir für Sie hier zusammengestellt:

www.stadtwerke-straubing.com

www.landkreis-straubing-bogen.de / Nahverkehr des Landkreises Straubing-Bogen

www.rbo.de/ostbayernbus/view/index.shtml

Bahn-Auskunft, die auch die meisten anderen öffentlichen Verkehrsmittel umfasst; www.bahn.de – dort können Sie auch gleich Fahrkarten online buchen bzw. Online-Tickets läsen.

Bayern-Fahrplan: www.bayern-fahrplan.de/auskunft/fahrplanauskunft/tripplanner_view

Umweltverträgliche Mobilität in Ostbayern, im Landkreis Straubing-Bogen und der kreisfreien Stadt Straubing ist unser Anliegen.

Näheres über unsere Arbeit sowie unsere Anforderungen an eine umwelt- und klimaschonende sozialverträgliche Verkehrsentwicklung in Ostbayern haben wir für Sie komprimiert zusammengestellt unter http://www.vcd.org/vorort/straubing.

Serviceleistungen des VCD in Anspruch nehmen wollen, klicken Sie bitte www.vcd.org/mitgliedschaft.html an.

Wir wünschen jederzeit gute Fahrt mit den umweltverträglichen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Zu Fuss, mit Fahrrad, Bus und Bahn kommt man meistens gut voran

 

 

 

Verknüpfung des ÖPNV-Angebotes sowie der GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem E-WALD-Konzept für den Bayerischen Wald

 

Optimierung des Stadtbusangebotes in Straubing

Anforderungen zur Verknüpfung von Bahn und ÖPNV mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD – und die in diesem Rahmen sinnvolle Umsetzung des E-Bus-Shuttle-Projekts Straubing – Viechtach hat der VCD im Dezember 2014 noch einmal zusammengefasst an die beteiligten Politiker, Behörden und Verkehrsunternehmen gesandt…

Das E-Bus- Projekt sollte zu dreierlei Verbesserungen genutzt werden, nämlich

erstens für eine Verbesserung der ÖPNV- Anbindung der Stadt Viechtach mit ihrem Umgriff und des nördlichen Landkreises Straubing-Bogen an die Stadt Straubing,

zweitens zur Verknüpfung des ÖPNV-Angebotes sowie der GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD sowie

drittens zu einem entscheidenden Beitrag zur Optimierung des Stadtbusangebotes in Straubing:

1.      Verbesserung der ÖPNV- Bedienung Viechtach – Sankt Englmar - Neukirchen / Schwarzach - Bogen (– Straubing)

Insbesondere die ganzjährig touristisch interessanten Regionen Neukirchen / Schwarzach / Sankt Englmar mit ihren Ski- und Wandergebieten im Bayerischen Wald benötigen eine qualifizierte Busanbindung von Straubing bzw. Bogen im Taktverkehr, die ihren Gästen die Anfahrt ohne Auto im Sinne eines sanften Tourismus ermöglicht und die Anbindung an das Bahnnetz über Straubing und Bogen sicherstellt. Aber auch der Tiergarten Straubing als regional bedeutsames Ausflugsziel braucht eine für den Ausflugsverkehr ausreichende Anbindung an den Bahnhof und für Tagesausflügler aus den Tourismusgebieten im nördlichen Landkreis Straubing – Bogen sowie vom Bereich Viechtach aus.

Geradezu aufdrängen tut sich dabei, aus dem Gäuboden die Fahrradmitnahme in den Bussen Richtung Bayerischer Wald anzubieten: so könnten sowohl Mountainbiker ohne Privat-PKW die dortigen Angebote nutzen, aber auch Freizeit- und Tourenradler bequem etwa ab Viechtach zum Regental-Radweg gelangen. Sie könnten auch eine Richtung auf dem Donau-Regen- Radweg zurücklegen und für die Gegenrichtung den Bus benutzen, damit im Rahmen einer Tagestour auch noch Zeit und Kraft bleibt, um ein ausgiebiges Stück des Regental-Radwegs zu geniessen.

Das E-Bus- Projekt sollte dabei zum Angebot eines Taktverkehres mit zusätzlichen Buskursen auf der Strecke Viechtach - Sankt Englmar, dann abwechselnd über Neukirchen bzw. Schwarzach nach Bogen genutzt werden. Von dort bieten sich Anschlüsse an die Gäubodenbahn von Bogen nach Straubing und ins Labertal bis Neufahrn an, die ohnehin stündlich verkehrt.

Die Einbeziehung des nördlichen Landkreises Straubing - Bogen in das Tarifgebiet des Bayerwald-Tickets sowie in das vorbildliche System GUTI- Gästeservice- Umwelt-Ticket der östlichen Nachbarlandkreise, das auch im Landkreis Regen mit seinem Altlandkreis Viechtach gilt, wäre sehr sinnvoll und dringend erforderlich. Dieses Gästeservice- Umwelt-Ticket belohnt alle Gäste, die in der Nationalpark- und Naturparkregion Bayerischer Wald umweltbewusst ohne Auto unterwegs sind und hat.als „Mehrwert“ in den östlichen Bayerwald-Gebieten zu einer entsprechenden Attraktivitätssteigerung geführt. Sie kommen mit diesem  Fahrschein für beliebig viele Fahrten an jedem Tag Ihres Aufenthaltes im gesamten Bayerwald-Ticket-Tarifgebiet kostenlos mit Bus und Bahn bequem zu Wanderungen mit unterschiedlichem Ausgangs- und Zielort. Dieses Mehrwert-Angebot nützt der Umwelt und der Region und könnte / sollte wie eine ÖPNV-Verdichtung mit dem E-WALD-Angebot beworben werden: Anfahrtsmöglichkeit ohne Auto, Mobilität vor Ort mit dem  ÖPNV und ergänzend den Elektromobilen – und zwar landkreisübergreifend. Hier gilt es, mehrere für einen künftigen sanften Tourismus bedeutende touristische Angebotslücken zu schliessen.

Gleichzeitig wäre die Erreichbarkeit der Tourismusgebiete im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen sowie im Bereich Viechtach/Regental durch eine verdichtete ÖPNV-Erschliessung auch deshalb zu optimieren, damit Touristen und auch viele Tagesausflügler aus Richtung Regensburg, die die Hauptstrecke mit der Bahn – bis Bogen oder zumindest Straubing - anreisen, mit dem Bus bequem zu den wichtigsten Zielorten gelangen können.

2.      Verknüpfung des ÖPNV-Angebotes sowie der GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD

Auch eine generelle Verknüpfung des Angebotes GUTI- bzw. Gäste-Karte mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD wäre wünschenswert, dergestalt, dass E-WALD für Anreisende mit Verkehrsmitteln des Umweltverbundes einen ermässigten Tarif anbietet.

 

  1. Wichtig bei der Verknüpfung mit dem Elektromobilitätskonzept für den Bayerischen Wald  - E-WALD ist,   diesem ausdrücklich nur eine ergänzende und nicht eine konkurrenzierende Funktion auf Kosten des bestehenden Bahn– und ÖPNV-Systems sowie des Fahrradverkehrs zukommen zu lassen.

 

  1. Dies erfordert spezielle Anreize organisatorischer wie auch finanzieller Art zur weitestmöglichen Nutzung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes als Zubringer zu den Elektromobil-Standplätzen und umgekehrt die vorrangige Ausrichtung der Elektromobile als Zubringer zu den nächstgeeigneten Bahnhöfen, Haltepunkten und Busbahnhöfen bzw. P&R-Plätzen.

 

  1. Wünschenswert wäre dabei organisatorisch zur Erleichterung des Zugangs zu dem Angebot die Buchungsmöglichkeit der Elektrofahrzeuge beim Fahrkartenkauf im Sinne der Buchung einer kompletten Mobilitäts- bzw. Reisekette.

 

  1. Ein finanzieller Anreiz wäre durch ein Splitting des Benutzungsentgelts der Elektrofahrzeuge zu erreichen, indem für Anreisende mit Verkehrsmitteln des Umweltverbundes ein ermässigter Tarif gegenüber Anreisenden mit dem motorisierten Individualverkehr (MIV) kalkuliert und angeboten wird.

 

  1. Standorte für Ladesäulen sollten daher vorrangig an Vernüpfungspunkten mit ÖPNV und Bahn wie Bahnhöfen, Haltepunkten und Haltestellen angeordnet werden.

 

3.      Beitrag des E-Bus-Projekts zur Optimierung des Stadtbusangebotes in Straubing

Im Stadtbusverkehr Straubing solle mit dem E-Bus-Shuttle-Projekt eine Verdichtung des Fahrtenangebotes mittels

zusätzlicher Linienverläufe erfolgen. Diese sollten an möglichst vielen davon tangierten Haltestellen mit den vorhandenen Stadtbuslinien verknüpft und damit Synergieeffekte genutzt werden etwa in Form von bisher nicht angebotenen „Diagonal- oder Querverbindungen“  und Umsteigebeziehungen im Aussenbereich verschiedener Linien, die bisher nur über die zentrale Umsteigestelle am Ludwigsplatz verbunden sind.

Als sinnvoller zusätzlicher E-Bus- Linienverlauf wäre etwa folgender anzusehen:

Hagen / Stadttheater / Eisstadion – Theresiencenter - Stadtgraben/Berufsschule III -  Bahnhof– Schildhauerstrasse - Pointstrasse - Jugendzentrum/AnStatt-Theater/Stadtwerke –Wissenschaftszentrum - Klinikum Nord/ - Klinikum Ost /Haupteingang - dann über Ittlinger und Öblinger Strasse oder über Schlesische Strasse - Dr.-Kumpfmüller-Strasse - Bahnhaltepunkt Ittling - Oberöbling und von dort zu den Haltestellen im Industriegebiet Straubing-Sand sowie weiter zum Bahnhaltepunkt Sand. Damit würde für das Industriegebiet Straubing-Sand mit inzwischen mehreren Tausend Beschäftigten endlich ein Busanschluss von den Haltepunkten Straubing-Ittling und Sand der Gäubodenbahn hergestellt, wo bisher die Erreichbarkeit für Bahnpendler fehlt.

Dabei entstehende zusätzliche Linienverläufe sollen an möglichst vielen davon tangierten Haltestellen mit den vorhandenen Stadtbuslinien verknüpft und damit Synergieeffekte genutzt werden etwa in Form von bisher nicht angebotenen „Diagonal- oder Querverbindungen“  und Umsteigebeziehungen im Aussenbereich verschiedener Linien, die bisher nur über die zentrale Umsteigestelle am Ludwigsplatz verbunden sind..

Dazu soll die bisher in den Ankündigungen grob skizzierte Linienführung  „zwischen dem Bahnhof, dem Wissenschaftszentrum, dem BioCubator und dem Gäubodenfestgelände“ in etwa folgenden genaueren Linienverlauf erhalten, der diesem Anspruch der Herstellung bisher fehlender ÖPNV-Direktverbindungen und sinnvoller Überlappung des bestehenden Liniengefüges mit zusätzlichen „Diagonal- oder Querverbindungen“  und Umsteigebeziehungen erfüllt:

Hagen / Stadttheater / Eisstadion* - Theresienplatz /- tor /-center* U > L  3 – Stadtgraben/Berufsschule III* U > L  3 bei ohnehin sinnvoll einzurichtenden Zusatzhalt der Linie 3 -  Bahnhof U > L  1,2,4, DB – Schildhauerstrasse* - Pointstrasse* - Jugendzentrum/AnStatt-Theater/Stadtwerke U > L  2 – Schulgasse/Petersgasse /Wissenschaftszentrum* - Klinikum Nord/Parkdeck (bisher als „Ostzugang“ bezeichnet) U > L  4 - Klinikum Ost (Haupteingang an der St-Elisabeth-Strasse* - dann entweder über Ittlinger und Öblinger Strasse oder über Schlesische Strasse (mehrfach U > L  1 oder 2 möglich) - Dr.-Kumpfmüller-Strasse (Haltestelle Niederalteicher Strasse) U > L  2 - Bahnhaltepunkt Straubing-Ittling * U > DB - Oberöbling U > L  1-  Hunderdorfer Strasse* oder Aitrachstrasse* zu den Haltestellen im Industriegebiet Straubing-Sand mit BioCubator* - Bahnhaltepunkt Sand U > DB *

In der Gegenrichtung würden durch eine in etwa folgende Führung ebenfalls wertvolle zusätzliche Relationen erschlossen:

Bahnhaltepunkt Sand* U > DB - Haltestellen im Industriegebiet Straubing-Sand mit BioCubator* - Hunderdorfer Strasse* oder Aitrachstrasse* - Oberöbling U > L  1- Bahnhaltepunkt Straubing-Ittling* U > DB - Dr.-Kumpfmüller-Strasse (Haltestelle Niederalteicher Strasse) U > L  2 -  Ittlinger und Öblinger Strasse oder über Schlesische Strasse (mehrfach U > L  1 oder 2 möglich) - Klinikum Ost (Haupteingang an der St-Elisabeth-Strasse* - Klinikum Nord/Parkdeck (bisher als „Ostzugang“ bezeichnet) U > L  4 - Schulgasse/Petersgasse/Wissenschaftszentrum* - Jugendzentrum/AnStatt-Theater/Stadtwerke U > L  2- Pointstrasse* – Schildhauerstrasse* -  Bahnhof U > L  1,2,4, DB – Bahnhofstrasse/Steinerthorplatz* - Theresienplatz /- tor /-center* (vorhandene RBO-Haltestelle) U > L  3 - Hagen / Stadttheater / Eisstadion*

(Die mit * versehenen Bezeichnungen stehen hierbei für zur Netzbildung wünschenswerte bisher nicht bediente bzw. mit Haltestellen ausgestattete Bereiche, die mit U > L  versehenen Haltestellen für geeignete Umsteigepunkte in die vorhandenen Stadtbuslinien,)

Damit würde für das Industriegebiet Straubing-Sand mit inzwischen mehreren Tausend Beschäftigten und dem Biocubator ein Busanschluss von den Haltepunkten Straubing-Ittling und Sand der Gäubodenbahn hergestellt, wo bisher die Erreichbarkeit für Bahnpendler nicht sichergestellt ist.

Dies alles sollte im Zusammenwirken von Bundesverkehrsministerium, den Landkreisen Straubing - Bogen sowie Regen, den Städten Viechtach und Straubing, den Stadtwerken Straubing, der RBO Ostbayernbus, der Gäubodenbahn, die die Bahnstrecke Straubing – Bogen bedient, der Regentalbahn, der VSL und dem Tourismusverband Ostbayern gemeinsam realisiert werden.

Hier das Schreiben im Original-Wortlaut: E-Bus-Shuttle-Projekt

VCD dankt für Radstreifen an der Ittlinger Strasse und pocht auf bessere durchgehende Süd-Ost- Radlermagistrale

Achse von der Uferstrasse zum Südosten entlang Sankt-Elisabeth-. Nikola-, Amsel-. Erlen-. Leutnerstrasse sowie Steinweg

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bedankt sich für die neuen Angebotsstreifen entlang der Ittlinger Strasse. In einem Schreiben an OB, Stadtratsmitglieder,und Stadtverwaltung pocht man allerdings auf bessere durchgehende Süd-Ost- Radlermagistrale die bisher nur aus Teilstücken bestehe.

Nachdem gleichzeitig mit dem westlichen Teilstück der Ittlinger Strasse auch die Sankt-Nikola- Strasse neu asphaltiert wurde, hätte man bei der Aufteilung des Strassenquerschnitts mit einer fahrradfreundlichen Lösung anfangen können bzw. solle dies noch nachholen.

An der Achse von der Uferstrasse zum Südosten entlang Sankt-Elisabeth-. Nikola-, Amsel-. Erlen-. Leutnerstrasse sowie Steinweg sollen die Lücken geschlossen, damit der mittlere Stadtosten dorthin eine sichere und attraktive Radverkehrsverbindung erhält. Schliesslich liegen an dieser Süd-Ost- Achse viele aufkommensstarke schulische und weitere Einrichtungen: neuer VHS-Standort, Landratsamt, Friedhof St. Michael und Waldfriedhof, Senioren- bzw. Mehrgenerationenwohnanlagen, Kirchen, Kindergärten, Schulen wie Ludwigs- und Johannes-Turmair-Gymnasium oder Grundschule St. Peter und nicht zuletzt Klinikum, Wissenschaftszentrum und etliche Sportanlagen im Bereich der Uferstrasse. Somit sei sie wichtiger Bestandteil eines wirklichen Radverkehrsnetzes einer fahrradfreundlichen Stadt Straubing mit besonderer Bedeutung für die Schulwegsicherheit, aber auch für diejenigen von Familien und Senioren. Angebotsstreifen brauche es auch auf der Südseite der Friedhofstrasse, wo der Gehweg mit Regelung „Radfahrer frei“ immer wieder von Falschparkern blockiert wird.

Generell merkt Meindorfer an, dass ein festgestellter „Parkdruck“ kein Argument gegen die Schaffung von Radverkehrsanlagen darstellen darf. Vielmehr sei ein festgestellter „Parkdruck“ oftmals als ein Zeichen einer noch nicht hinreichend attraktiven Erschliessung höher frequentierter Destinationen durch Radverkehrsanlagen und ÖPNV anzusehen. Gerade auch solchem „Parkdruck“ sollte – wie den weiteren bekannten Auswirkungen überbordenden motorisierten Individualverkehrs - übergreifend durch einen gezielten und ambitionierten Ausbau von Radverkehrsanlagen und ÖPNV begegnet werden. Ein Ansatz von mindestens 300000 € pro Jahr für Massnahmen zur Radverkehrsförderung im Bestandstrassennetz ohne die Kosten für Massnahmen im Zuge von Strassenneubauten oder Neuerschliessungen von Flächen und des Bestandsunterhaltes sei erforderlich.