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Arbeitskreis Bodenfelder Bahn

Anlässlich der Hundertjahrfeier der Bahnstrecke von Göttingen nach Bodenfelde im Jahr 2010 haben wir einen Arbeitskreis „Bodenfelder Bahn“ gegründet.

Immer wieder wurde diese Ost-West-Verbindung seitens der Bahn in Frage gestellt, konnte sich aber glücklicherweise nicht zuletzt Dank eines immer noch recht regen Güterverkehrs bis heute behaupten. Dennoch ist der langfristiger Fortbestand keinesfalls gesichert.

Dabei hat die Strecke nach Ansicht des VCD durchaus Potential für einen attraktiven Nah- und auch Fernverkehr in der Zukunft. Denn die Bodenfelder Bahn ist in der Verlängerung über Paderborn die kürzeste Verbindung zwischen der Region Südniedersachsen und dem Ruhrgebiet.

Besonders die Region des Weserberglandes mit Göttingen als Oberzentrum braucht eine attraktive West-/Ost-Bahnverbindung. Die Bahnlinie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie erschließt für Touristen das landschaftlich interessante Schwülmetal, den Solling und verknüpft den Weser- mit dem Leine-Radwanderweg.

Wie muss die Zukunft aussehen?

Zwei ganz wesentliche Forderungen sind zum einen die Einführung eines Stundentaktes, sowie die Verkürzung der Fahrzeiten. Die seit Jahren zugesagte verbesserte Sicherheitstechnik, insbesondere an Bahnübergängen, könnte die Fahrgeschwindigkeit von derzeit 60 km/h auf dann mindestens 80 km/h erhöhen.

Weiter Forderungen sind die bessere Vernetzung mit Regionalbussen, eine Optimierung der Haltepunkte entlang der Strecke und nicht zuletzt eine attraktive Fahrpreisgestaltung.

Der Arbeitskreis beschäftigt sich neben der Bodenfelder Bahn auch mit den anderen Bahnstrecken in Südniedersachsen, sowie mit der problematischen Preisgestaltung des hiesigen Verkehrsverbundes (VSN).

Aktuell planen wir einen Bahnhofstest für die Bodenfelder Bahn.

Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, Mitstreiter sind herzlich willkommen!

Der Arbeitskreis wurde in „Arbeitskreis Bahn“ umbenannt.

Kontakt: Benjamin Bock, Telefon 05509-3834755, E-Mail: be.bock@gmx.de

Stand: März 2011

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