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"Park(ing) Day" Frankfurt 2016 - VCD wirbt für eine lebenswerte Stadt




Frankfurt am Main, 24. September 2016 - Beim "Park(ing) Day" in Frankfurt wurde von verschiedenen Umweltverbänden durch die Umgestaltung von Parkplätzen für eine lebenswertere Stadt und die Befreiung vom Auto geworben.

Auch der VCD war mit einem Stand vor Ort, um die Bürger von der enormen Flächeninanspruchnahme eines parkenden PKW aufmerksam zu machen. Besonders effektiv erwies sich hierbei die Verwendung des Gehzeug, mit dem Karl-Heinz Peil die Blicke der Passanten auf sich zog. Ein PKW-Stellplatz ist etwa 12 Quadratmeter groß. Eine wertvolle Fläche, die zum Wohlergehen der Bürger auch ganz anders genutzt werden könnte. Etwa durch Pflanzen und Grünflächen, Sitzmöglichkeiten oder Fahrradstellplätze. Auf einem PKW-Stellplatz würden z.B. 10 Fahrräder Platz finden.

Der VCD fordert daher eine Verkehrspolitik für eine lebenswerte Stadt: 

Die in den kommenden fünf Jahren in Frankfurt regierenden Parteien CDU, SPD und Grüne sprechen sich in Ihrem Koalitionsvertrag für „mehr Bäume und Sitzbänke im öffentlichen Raum“ aus. Sie wollen „die Verbesserung der Aufenthaltsqualität“, die „gesetzten Klimaschutzziele und die Stärkung der Mobilität“ erreichen.

Die in ihrem Vertrag konkret benannten Projekte fokussieren sich auf den Ausbau von S-, U- und Straßenbahnstrecken, den wir begrüßen.

Aber das reicht nicht aus, die Ziele für den Klimaschutz zu erreichen, für alle Verkehrsteilnehmer*innen eine bessere Mobilität zu ermöglichen und die Lebensqualität aller Stadtbewohner*innen zu verbessern. Dazu müssen die gesetzlichen Vorgaben zum Flächenbedarf des Fußverkehrs konsequenter umgesetzt werden. So wie es eine Vorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung verlangt: „Das Parken auf Gehwegen darf nur zugelassen werden, wenn genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgängern gegebenenfalls mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern auch im Begegnungsverkehr bleibt, ...“

 

Wir fordern:

Die vorhandenen Genehmigungen zum Gehwegparken im Sinne der Vorschrift zu überprüfen und anzupassen. Auch die Wege zu Haltestellen von Bussen und Bahnen müssen barrierefrei werden, um ausreichend Platz für Menschen mit Gehhilfen, Rollstühle oder Kinderwagen zu bieten. Nicht nur die Haltestellen. Der Rad- und der Fußverkehr müssen insgesamt gestärkt werden. Ihnen sollte in einem neuen „Gesamtverkehrsplan Frankfurt am Main“, mit seinen Vorgaben für die Verkehrsplanung der Stadt, mehr Gewicht eingeräumt werden. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern könnte für jeden Stadtteil ein „Masterplan Nahmobilität“ entstehen.

Ergänzt durch ein erweitertes ÖPNV-Angebot mit günstigeren Fahrpreisen, dichteren Taktzeiten und einem gut verknüpften Liniennetz, sowie ein engmaschiges stadtweites Bike- und Carsharing-Angebot, ließe sich gute Mobilität mit Lebensqualität für alle verbinden.

Der Nutzen für den Klimaschutz wäre groß: Wird das Auto häufiger stehen gelassen und werden stattdessen die Wege zu Fuß, mit dem Rad oder in Bussen und Bahnen zurückgelegt, wird schnell ebenso viel Energie gespart wie durch den Einbau neuer Wohnungsfenster oder die Dämmung von Häuserwänden.

Die Veränderung von Gewohnheiten spielt eine bedeutende Rolle, will man das Klima schützen und die Lebensqualität verbessern. Städtische Ämter werben bereits dafür, erreichen aber nur selten die breite Öffentlichkeit, weil ihre Möglichkeiten finanziell wie personell nicht ausreichen.

 

Wir fordern:

Den Aufbau und die Finanzierung einer Lebensstil-Kampagne, die Impulse im täglichen Leben gibt und brauchbare, bezahlbare Angebote macht; für eine Mobilität ohne überzogenen und ungebremsten Autoverkehr!

Auch eingefahrene Gewohnheiten auf Kosten der Gesundheit müssen objektiv thematisiert werden. Tempo 30 auf der Straße ist keine Schikane! Gegenüber Tempo 50 verringert sich der Lärm so stark als würden nur noch die Hälfte der Autos fahren. Der Anhalteweg ist bei Tempo 30 nur halb so lang wie bei Tempo 50. Das erhöht die Sicherheit beim Gehen und Rad fahren, besonders für Kindern und alte Menschen, die am häufigsten in lebensgefährliche Unfälle verwickelt werden. Die Chance einen Unfall zu überleben steigt von 20 auf 90 Prozent.

Tempo 30 muss auch auf Hauptverkehrsstraßen durchgesetzt werden!

Den Flyer zum Park(ing) Day finden Sie hier.

Aktuelle Termine

DO 20. Oktober: Treffen der VCD Regionalgruppe Rhein-Main

Achtung: Neuer Ort!
Neues Nachbarschaftszentrum Ostend, Waldschmidtstraße 39 (Ecke Wittelsbacher Allee, Straßenbahnlinie 14, Haltestelle Waldschmidtstraße oder U-Bahnlinien U6, U7, Haltestelle Zoo), 60314 Frankfurt

Beginn: 19 Uhr

  

Koalitionsverhandlungen: Weichen für Verkehrswende jetzt stellen!



Noch nicht überall ist der Verkehr so fortschrittlich organisiert wie hier am Willy-Brandt-Platz. Große Teile von Frankfurt ersticken im Auto-Stau.
Quelle: Flickr Creative Commons / Paul Sableman

Anlässlich der laufenden Sondierungsverhandlungen in Frankfurt hat der VCD Rhein-Main einen Offenen Brief an die Römer-Fraktionen von CDU und SPD geschickt.

Da diese beiden Parteien höchstwahrscheinlich an der künftigen Frankfurter Koalition beteiligt sein werden, stehen sie in besonderer Verantwortung, die Wende hin zu einer umwelt- und menschenfreundlicheren Verkehrspolitik zu forcieren.

Aus Sicht des VCD muss endlich auch der Verkehr seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine lebenswerte Stadt mit sauberer Luft, wenig Lärmbelastung und genug Platz für Fuß- und Radverkehr ist nur möglich, wenn es gelingt, die Zahl von täglich 350.000 Auto-Pendlern zu reduzieren. Dafür sind aus Sicht des VCD entscheidende Weichenstellungen in den jetzt anstehenden Koalitionsverhandlungen notwendig.

Zum Offenen Brief des VCD (PDF)

 
 

Offener Brief an IHK: Tempolimits sind wirksamer Lärmschutz!



Die hessischen IHKs hatten in der Frankfurter Rundschau Lärmschutz-Maßnahmen wie Temporeduzierungen und Durchfahrtsverbote kritisiert. Als VCD Rhein-Main haben wir darauf mit einem Offenen Brief geantwortet. Der zunehmende Wirtschaftsverkehr braucht innovative Lösungen, damit die Bürgerinnen und Bürger auch in der Stadt mit sauberer Luft und ausreichend Ruhe leben können.

Offener Brief des VCD Rhein-Main an die hessischen IHKs

Neue Lieferverkehrs-Lösungen aus der VCD-Mitgliederzeitschrift fairkehr 

 

 

VCD bei Europäischer Woche der Mobilität




Die Stadt Frankfurt beteiligte sich vom 16.-22. September 2015 an der Europäischen Woche der Mobilität. Die VCD Regionalgruppe Rhein-Main war an der Frankfurter Hauptwache dabei und informierte über ihren Einsatz für eine menschen- und umweltgerechtere Mobilität.

Vorgestellt wurde dabei ein Dokument mit verkehrspolitischen Anregungen für die Kommunalwahl im März 2016, das per Brief auch an die Frankfurter Parteien versandt wurde. Der VCD fordert darin u.a. Maßnahmen für einen barrierearmen Fußverkehr, mehr Sicherheit für Radfahrer, Tempo 30 und mehr verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche, Beschleunigung von Bussen und Bahnen und Kostengerechtigkeit beim Parken.

Die Anregungen des VCD zum Download

 

 

S-Bahn-Tunnelsperrung: Fahrgastinformation ausbaufähig



Vier Wochen lang war der Frankfurter City-Tunnel in den Sommerferien 2015 wegen Bauarbeiten dicht. Die Fahrgäste sollten auf U-Bahnen und zusätzliche Busse umgeleitet werden. Der VCD Rhein-Main ist mit der Kamera losgezogen und hat die angekündigte Kommunikations-Offensive unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die mangelhafte Beschilderung hat viele Reisende mit Verwirrung zurückgelassen.

Was zur nächsten Komplettsperrung des S-Bahn-Tunnels in den Osterferien 2016 besser werden muss, sagt der VCD in einem Offenen Brief an DB Regio, RMV und traffiQ

Die VCD-Foto-Dokumentation der mangelhaften Information an den Frankfurter Stationen ist hier zu sehen.

 

 

VCD diskutierte Verbesserungen für Fußverkehr


Am 9. Juli 2015 wurde im Stadtteilbüro Frankfurt-Bockenheim auf Einladung des VCD diskutiert, wie die Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessert werden können. 

In der Innenstadt und den belebten Straßen der umliegenden Stadtteile bilden Fußgänger*innen die Mehrheit. Trotzdem bleiben für sie häufig nur die Restflächen einer veralteten Verkehrsplanung, die sie sich mit parkenden Autos, Fahrrädern oder Geschäftsauslagen teilen müssen. Diese Restflächen sind oft nicht breit genug um mit dem Kinderwagen, dem Rollstuhl oder einer Gehhilfe vorbei zu kommen.

Wertvolle Impulse gaben Mona Winkelmann, Mitarbeiterin im Referat für Mobilitäts- und Verkehrsplanung der Stadt Frankfurt am Main und Stephan Kyrieleis, Autor der Broschüre „Wie geht’s in Frankfurt?“ mit zwei Vorträgen. Anschließend wurde diskutiert, wie Fußgängerinnen und Fußgänger mehr Platz bekommen können, wie sichere, barrierefreie Gehwege auszusehen haben und was Stadtverwaltung und Ämter tun können.

Bei dieser Veranstaltungn soll es nicht bleiben: Der VCD wird sich über die AG Nahmobilität Hessen, die gerade gegründet wird, auch auf Landes-Ebene für bessere Bedingungen fürs Zufußgehen stark machen.

 

 

Stadtradeln startet in weiteren Kreisen - machen Sie mit!



Einige Städte und Kreise haben schon vorgelegt, in vielen geht es jetzt erst los: Das Stadtradeln 2015. Die Idee: Innerhalb des Aktionszeitraums von 3 Wochen sollen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegt und die geradelten Kilometer dann auf der Internetseite eingegeben werden. Kommunen, Teams und auch einzelne Radler werden hierbei in einer bundesweiten Platzierung miteinander verglichen.

Am heutigen 1. Juli beginnt das Stadtradeln im Rhein-Main-Gebiet u.a. im Main-Taunus-Kreis, im Main-Kinzig-Kreis, im Hochtaunuskreis, im Kreis Groß-Gerau, im Kreis Darmstadt-Dieburg und im Landkreis Offenbach. Die Stadt Hofheim startet am 11. Juli mit einem Informationsstand und Fahrrad-Übungsparcours im Rahmen der Veranstaltung 'Sport City' auf dem Kellereiplatz. Weitere Aktionen wie die Beteiligung ortsansässiger Fahrradläden und ähnliches werden organisiert.

Zum Vormerken für alle Radlerinnen und Radler aus Frankfurt: Hier startet das Stadtradeln am 5. September. Infos und die Registrierung gibt's auf der Stadradeln-Webseite.

Der VCD ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf, um ein Zeichen für die Verkehrswende zu setzen. Zeigen Sie, dass Ihre Stadt die fahrrad-aktivste im Rhein-Main-Gebiet ist!

 

 

Ein Flughafen für die Region: VCD-Rede auf Montagsdemo



Auf der 140. Montagsdemo im Frankfurter Flughafen am 8. Juni 2015 sprach Werner Geiß, VCD-Landesvorstand und Experte für Flugverkehr, vor mehreren hundert Demonstrantinnen und Demonstranten. In seiner Rede wies er u.a. darauf hin, dass die Drehkreuzfunktion des Frankfurter Flughafens durch neue Flugzeugtechnologie längst überholt sei. Das Drehkreuz diene nicht mehr dem Wohl der Region, sondern werde nur für private Geschäftsinteressen künstlich aufrecht erhalten. Zudem machte Geiß auf pointierte Weise deutlich, dass mit der weiteren Expansion (Nordwest-Landebahn, Terminal 3) alle Klimaschutzbemühungen der Stadt Frankfurt ad absurdum geführt würden.

Hier die Rede im Wortlaut 

 

Onlineumfrage zur ÖPNV-Zugänglichkeit

Ab sofort läuft eine Onlineumfrage zur einfachen Nutzbarkeit und Zugänglichkeit des ÖPNV. Alle ÖPNV-Nutzer/-innen sowie –Nichtnutzer/-innen werden eingeladen, an dieser teilzunehmen. Die Umfrage soll Aufschluss darüber geben, warum Menschen den ÖPNV in ihrem Wohnort bzw. ihrer Region häufig, nur selten oder überhaupt nicht nutzen.

Die Teilnehmenden haben die Chance Fragen zur Qualität des ÖPNV vor Ort zu beantworten und diesen somit einzuschätzen. Daraus können wir dann ableiten, wie der Nahverkehr zukünftig leichter verständlich und einfacher nutzbar werden kann und soll. Der folgende Link führt direkt zur Umfrage: http://www.vcd.org/index.php?id=3504.

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele an der Umfrage teilnehmen!

Kontakt:

BGSt, Gregor Kolbe, Tel. 030/280 351 60 oder gregor.kolbe@vcd.org
Bettina Schumann, Tel. 030/280 351 33 oder bettina.schumann@vcd.org

Aktionstag Mobilitätswoche




Fotos: Henning Kühl (VCD Rhein-Main)


Der VCD war wieder mit einem Infostand beim Aktionstag zur Europäischen Mobilitätswoche auf der Hauptwache gewesen. Es kam zu mehreren interessanten Gesprächen, bei denen es vor allem um die Themen Fahrrad und Tempo 30 ging. Viele auch ältere Menschen ohne eigenes Auto wünschen sich für ihre Interessen größere Unterstützung. Publikumsmagnet war das Glücksrad mit Verkehrsquiz.

VCD trauert um Helmut Richter

Am 23. Juli verstarb Helmut Richter. Helmut war seit 1986 VCD-Mitglied und viele Jahre im VCD Frankfurt aktiv.

Uns hat die Nachricht von seinem Tod getroffen. Auch wenn der Tod in Helmuts Alter nicht überraschend war und er sich in den letzten Jahren zurückgezogen hatte, hat uns der Verlust eines Menschen, mit dem wir über zwei Jahrzehnte zusammengearbeitet haben, traurig gemacht. Helmut hat großen Anteil an der erfolgreichen Arbeit des VCD Kreisverband Frankfurt gehabt. Er arbeitete nicht nur inhaltlich im Bereich des Flugverkehrs und der Schulwegsicherheit mit, sondern übernahm auch viele organisatorische Aufgaben. So stand er als Ansprechpartner während der Bürozeiten der Geschäftsstelle Frankfurt zur Verfügung, übernahm Büroarbeiten, führte bei den Vorstandssitzungen Protokolle und half bei den Versandvorbereitungen der damaligen Umweltzeitung "Klärwerk". Im Jahr 1994 wurde Helmut in den Kreisvorstand gewählt, wo er bis zur Auflösung des Kreisverbandes aktiv war. Dort haben wir ihn als sehr konstruktiven Mitstreiter kennengelernt, der immer dabei war wenn Aufgaben zu bewältigen waren und half Konflikte innerhalb des Vorstands zu schlichten. Helmut übernahm auch viele Aufgaben in Gremien. So war er Vertreter des Landesverbandes im RMV-Fahrgastbeirat, aktiv im AK Flugverkehr des Bundesverbandes und verfolgte das Mediationsverfahren zum Ausbau des Frankfurter Flughafens, von dem er als Bewohner des Frankfurter Stadtteils Oberrad selber betroffen war.

Helmut hat sich also außergewöhnlich stark und immer ehrenamtlich für die Interessen des VCD eingesetzt. Damit hat er auch einen großen Anteil an der aktiven Arbeit des damaligen Kreisverbands Frankfurt gehabt, der in Hessen immer zu den aktivsten Kreisverbänden gehört hat. Wir werden Helmut daher immer in unserer Erinnerung behalten. 

Kritik an drastischen Preiserhöhungen im RMV

Frankfurt a. M., 13. Juli 2014. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die erneuten drastischen Tarifanpassungen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) für den Jahreswechsel 2014/2015. Die Anhebung von durchschnittlich 3,45 Prozent, mit teilweise deutlich stärkeren Steigerungen in einzelnen Bereichen – etwa bei den Einzelfahrscheinen und Kurzstrecken in der Mainmetropole oder bei den Kinder-Tickets -, ist wieder ein Schritt in die falsche Richtung. Der Nahverkehr wird dadurch immer mehr zum Preistreiber und kann somit weder seine ökologische Funktion noch seinen Auftrag im Bereich der Daseinsvorsorge erfüllen.




Foto: Holger Greiner (VCD Rhein-Main)

Die Fahrpreise des RMV liegen gerade im Bereich der Metropol-Region Frankfurt/Rhein-Main, weiterhin ca. 20 – 30 Prozent über dem Niveau anderer Verkehrsverbünde. Dem "Premium-Preisniveau beim Nahverkehr" stehen aber kaum Premium-Leistungen gegenüber. Beim verqueren und ungerechten Tarifsystem mit seinen drastischen Preissprüngen an Tarifgebietsgrenzen, hat es erneut keinerlei Verbesserungen gegeben.

Die erneute Belastung gerade der nachhaltigen Verkehrsträger im Schienenbereich durch die höhere EEG-Umlage, als Folge von fortgesetzt falschen Weichenstellungen auf der bundespolitischen Ebene, werde auch von VCD-Seite hinterfragt. Weder das fortgesetzte Drehen an der Preisschraube noch die Durchsetzung von Dumping-Löhnen beim Personal, könnten aber künftig eine längerfristig tragbare Lösung für den wachsenden Finanzbedarf des öffentlichen Verkehrs liefern. Weitere empfindliche Preissteigerungen, bei gleichzeitig sinkenden Leistungen, können künftig nur noch durch die Einführung alternativer Finanzierungsmodelle für den öffentlichen Verkehr verhindert werden. Hier sind die politisch und verkehrswirtschaftlich Verantwortlichen auf allen Ebenen gefragt.

Der Marktanteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehrsmarkt müsse in Hessen – sowohl beim RMV als auch beim nordhessischen NVV – durch ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis in einem transparenten Tarifsystem, erhöht werden. Nur so lässt sich ein deutlicher Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten und nur so sei es zu verhindern, dass zahlreiche gesellschaftliche Gruppen künftig mehr oder minder von der verkehrsmäßigen Mobilität ausgeschlossen bleiben.

Pressemitteilung im Wortlaut

Infostand beim Grüngürtel-Fahrradtag

Auch beim achten Fahrrad-Aktionstag im Frankfurter Grüngürtel, war der VCD Rhein-Main wieder mit einem Infostand vertreten. Im Gegensatz zum Vorjahr, bei dem der ganze Tag verregnet war, wurden die Stände des ökologischen Verkehrsclubs und von "Umweltlernen Frankfurt", diesmal bis in den späten Nachmittag hinein von zahlreichen Radlerinnen und Radlern, die auf dem 62,5 Kilometer langen Rad-Rundweg, die unterschiedlichen Grünzonen in Frankfurt erkunden wollten, regelrecht gestürmt.




Foto: Holger Greiner (VCD Rhein-Main)

Dabei fanden nicht nur die neuen "Öko-Mobil-Bärchen" (vegane Gummibärchen) reißenden Absatz. Auch das Informationsmaterial des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland – etwa zu Themen wie der FahrRad-Kampagne des Bundesverbands – wurde vom Publikum ausgesprochen gerne entgegen genommen. Schon am frühen Nachmittag war daher die Mitglieder-Zeitschrift des Verbandes, fairkehr, mit aktuellem Fahrradschwerpunkt vergriffen. Zwischenzeitlich entspannen sich auch diverse Gespräche zwischen Standbesatzung und Gästen zu anspruchsvollen Themen aus den Bereichen Radverkehr oder nachhaltige Mobilitätsentwicklung.

VCD beim Fahrrad-Aktionstag in Hanau




Fotos: Holger Greiner (VCD Rhein-Main) und Ulrich Klee, ADFC (Infostand)


Beim Fahrrad-Aktionstag des ADFC in Hanau am 10. Mai, war auch der VCD Rhein-Main wieder mit einem Infostand vertreten.

Bei dieser Gelegenheit machte die Standbesatzung Werbung für die diversen Zweirad-Projekte des ökologischen Verkehrsclubs, wie etwa die die Mitradl-Aktion "FahrRad! Fürs Klima auf Tour." Etliche Besucherinnen und Besucher aus der Brüder-Grimm-Stadt und dem Umland nutzten die Gelegenheit, sich bei Mathias Biemann vom Hessischen Landesvorstand und bei Pressesprecher Holger Greiner über die verkehrs- und umweltpolitischen Grundsätze und die Service-Angebote des VCD für alle Verkehrsteilnehmer zu informieren. Auch verschiedene Lokalpolitiker, darunter etwa der Hanauer Verkehrsdezernent Andreas Kowol, schauten im Verlauf des Aktionstages beim VCD vorbei.




Beim Grüngürtel-Fahrradtag am Sa., 18. Mai in Frankfurt wird der VCD – die entsprechende Witterung vorausgesetzt – unweit des Lokals Gerbermühle am Mainufer erneut eine Infoaktion durchführen.

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Wer zum ökologischen Verkehrsclub mit Nachhaltigkeitsfaktor VCD wechseln will, kann dies jetzt tun. Pannenhilfe zu günstigen Bedingungen ohne Qualitätseinbußen bieten nicht allein "gelbe Engel."

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Der VCD ist jedoch nicht allein auf das Auto fixiert. Im Mittelpunkt steht immer das gesunde Miteinander aller Verkehrsteilnehmer, deshalb wird eine individuelle Mobilitätsberatung allen Interessierten angeboten. Und auch Fahrradfahrende können für nur neun Euro im Jahr einen Pannen- und Unfallschutz abschließen.

Das heißt, egal ob unterwegs mit dem Auto oder dem Rad auf Familienausflug die „silberne Flotte“ des VCD kommt zur Hilfe, wenn sie benötigt wird.

Informationsmaterial:

VCD beim Fahrrad-Tag - Tempo 30 in der Diskussion

Der Verkehrsclub Deutschland war am 16. März beim Fahrrad-Tag in Oberursel ("Oberursel fährt ab") gleich mehrfach vertreten. Aufgebaut war auf der Fahrradmesse in der Oberurseler Stadthalle ein Infostand, bei dem VCD-Material zum Radverkehr, zur Kampagne "FahrRad!" aber auch zum Service-Angebot des einzigen Verkehrsclubs mit ökologischer Ausrichtung zu finden waren.





Fotos: Holger Greiner (VCD-Rhein-Main), Standfoto: Dirk Trull

Beim Podiumsgespräch mit dem Thema "Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts?", das vom Pressesprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Paul Needham moderiert wurde, vertrat der hessische Landesvorsitzende Matthias Biemann die Positionen des VCD, der schon seit längerem für eine entsprechende Änderung in der Straßenverkehrsordnung eintritt und auch die Europäische Gesetzesinitiative im Vorjahr unterstützt hat. Mit auf dem Podium saßen Oberursels Erster Stadtrat Christof Fink (Grüne) und Uwe Petry vom Planungsbüro VAR für Rad- und Fußwege sowie Intermodalität.




Alle Teilnehmer sprachen sich im Verlauf der Diskussion klar für eine Anpassung der Regelgeschwindigkeit aus, da die Umweltbelastung durch Lärm und Schadstoffe reduziert und die Verkehrssicherheit durch eine solche Maßnahme erhöht werden könnten. Zudem ließe sich die Lebensqualität durch eine damit einhergehende Umgestaltung der Straßenräume zugunsten der Fußgänger und Radfahrer erhöhen. Den Kommunen sollten hier mehr Freiheiten für entsprechende Änderungen im Straßenraum zugestanden werden.




In der Diskussion mit dem Publikum wurden Fragen zur Abgasbelastung, zu den Konsequenzen einer Änderung für Radfahrer und den Nahverkehr sowie zur Gefahr der Entstehung eines "Schilderwalds" oder zu planerischen Lösungen – wie "Shared Space" – angesprochen.

HR-Interview - "Mobiles Hessen 2020"


Zur Thematik "Staufreies Hessen", konnte der Pressesprecher der VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Holger Greiner die Positionen des ökologischen Verkehrsclubs in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk vertreten. Deutlich wurde dabei die Auffassung des VCD, dass – wie im schwarz-grünen Koalitionsvertrag formuliert – endlich ein Umsteuern hin zu nachhaltigen Verkehrsträgern erfolgen sollte. Es dürfe daher nicht bei einer bloßen Namensänderung des bisher stark auto- und technologiezentrierten Programms der alten Landesregierung bleiben. Mit dem Motto "Mobiles Hessen 2020" müsse auch eine entsprechende Wende in der Ausrichtung der hessischen Verkehrspolitik einhergehen.

Anhebung der Parkgebühren in Frankfurt gerechtfertigt


Frankfurt a. M. – 25. Oktober 2013. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in der Rhein-Main-Region begrüßt die Pläne der Stadt Frankfurt für eine angemessene und überfällige Anhebung der Parkgebühren. Während im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs Preissteigerungen von drei bis vier Prozent im Jahr leider der Regelfall seien, blieben Parkgebühren dagegen über Jahrzehnte hinweg unverändert.

Es ist eine in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannte Tatsache, dass die PKW-Nutzerinnen und -Nutzer bislang kaum angemessen an den Kosten, die der Autoverkehr in den Städten verursacht, beteiligt werden. Nur ein Bruchteil der erforderlichen Ausgaben werden, wie in einer Studie des VCD ermittelt wurde, durch kommunale Einnahmen wie Parkgebühren oder Finanzmittel von Bund und Ländern gedeckt.

Für die Stadt Frankfurt erhofft sich der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub von dieser Maßnahme auch eine gewisse Lenkungswirkung, was die Verkehrsströme und das Parkverhalten angeht. Wichtig sei es auch, so der VCD, die Verkehrsmittel des Umweltverbundes, wie Busse und Bahnen, das Radfahren und Zufußgehen oder etwa die Nutzung von Carsharing-Angeboten, nachhaltig zu stärken. Nur durch eine nachhaltige Verlagerung der Verkehrsmittelwahl zugunsten des Umweltverbunds könnten Schadstoffe im erforderlichen Ausmaß reduziert und letztendlich die städtischen Klimaziele erreicht werden.

Pressemitteilung im Wortlaut

VCD begrüßt Beschluss zum Offenbacher Marktplatz


Offenbach – 01. Oktober 2013. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die jüngst in der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung getroffen Entscheidungen zum Marktplatz. Es ergibt sich nun endlich eine Chance, diesen bedeutenden Innenstadtbereich wieder zu einem attraktiven und lebenswerten Stadtplatz umzugestalten. Wichtig sind für den VCD die beabsichtigte Sperrung des Platzes für den Durchgangsverkehr und dass der Bereich um den Marktplatz auch künftig für den öffentlichen Nahverkehr mit städtischen und regionalen Bussen gut erreichbar bleibt.

Aktive des Offenbacher VCD hatten bei der durchgeführten Bürgerbeteiligung intensiv mitgewirkt und im Rahmen der zugehörigen Diskussionsprozesse ein eigenes, detailliertes „Shared Space“-Konzept zur Marktplatzgestaltung eingebracht. Bei der nun verabschiedeten Kompromisslösung seien, so der VCD, sicherlich nicht alle Wünsche und Vorstellungen des ökologischen Verkehrsclubs eins zu eins umgesetzt worden. Insgesamt jedoch habe die Stadt mit diesem Grundsatzbeschluss einen bedeutsamen Schritt in die richtige Richtung für eine zukunftsfähige Verkehrs- und Stadtentwicklung in der Offenbacher City unternommen.

Pressemitteilung im Wortlaut

VCD-Aktion für Tempo 30 in Frankfurt



Fotos und Grafik: Holger Greiner (VCD-Regionalgruppe Rhein-Main)


Im Rahmen der Kampagne für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit, ist die VCD Regionalgruppe Rhein-Main im April 2013 mit einer eigenen Aktion aktiv geworden.


Sie hat hierfür ein eigenes Informations-Faltblatt zusammen mit Aktionspostkarte drucken lassen. Diese wurden in den vergangene Tagen von Aktiven des VCD Rhein-Main im Stadtgebiet von Frankfurt – entlang einiger besonders stark vom Verkehrslärm betroffenen Strecken im Bereich des Alleenrings– verteilt.

Auch Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen, Verbänden und aus der Politik sind über die Aktion in Kenntnis gesetzt worden.


Die Postkarte ist an den hessischen Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) adressiert. Darin wird der Minister aufgefordert, sich für eine Änderungen der Straßenverkehrsordnung einzusetzen, um Tempo 30 in Städten und Gemeinden als Regelgeschwindigkeit zu ermöglichen. Anlass hierfür ist u. a., dass ein geplanter Modellversuch der Stadt Frankfurt für ein nächtliches Tempolimit auf Hauptstraßen von der Hessischen Landesregierung im vergangenen Jahr untersagt worden ist.

Der ökologische Verkehrsclub hofft auf große Resonanz bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, um den Lärmschutz für Frankfurt zu verbessern und um das Ziel einer neuen Regelgeschwindigkeit in der Straßenverkehrsordnung zu erreichen (hgr).



ZDF-Interview zu Fernbussen


Das Thema Fernbusse bewegt derzeit die Medien. In diesem Zusammenhang wurde auch der ökologische Verkehrsclub Deutschland - auf Anfrage des ZDF - um seine Einschätzung gebeten. Für verschiedene aktuelle Sendungen des Senders (Morgenmagazin, heute in Deutschland und die 19 Uhr-heute-Sendung) , die am 18. April 2013 ausgestrahlt wurden, wurde ein Beitrag produziert, in dem der Pressesprecher der VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Holger Greiner, in einem Kurz-Interview die Positionen des VCD zu der Thematik darstellen konnte (hgr).

VCD vergleicht Nahverkehrstarife


Politik und RMV-Geschäftsführung an Verantwortung für das Nahverkehrssystem gemahnt

Frankfurt a. M., 26. Juni 2012. Knapp zwei Jahre nach seiner letzten derartigen Untersuchung präsentiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) in der Rhein-Main-Region seinen neuesten Vergleich der Angebote von sechs großen deutschen Verkehrsverbünden. Das Fazit lautet: Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) liegt mit seinen Tarifen weiterhin sowohl bei Einzelfahrscheinen als auch bei Zeitkarten im Bereich der höchsten Preisniveaus. Das Tarifsystem präsentiert sich immer noch kompliziert und unübersichtlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis, beim größten hessischen Verkehrsverbund bleibt – trotz neuer Angebote und vereinzelter Tarifsenkungen – weitgehend unbefriedigend.

Obwohl die Lebenshaltungskosten in Großstädten und Ballungsräumen wie etwa München oder Hamburg eine ähnliche Höhe aufweisen wie in der Rhein-Main-Region, liege das Tarif-Niveau, gerade in den Ballungsräumen etwa 25 bis 30 Prozent über den Preisen vergleichbarer Verkehrsverbünde. Negativ zu bewerten sei, dass die Preise für Kinderfahrkarten im gesamten RMV-Verbundgebiet überdurchschnittlich hoch sind. Eine Tatsache, die von VCD und dem Fahrgastverband PRO Bahn zuletzt schon gemeinsam kritisiert wurde. Weitere, vermutlich wesentlich drastischere Steigerungen für den bevorstehenden Fahrplanwechsel im Winter 2012 wurden – infolge der Kürzung von Fördermitteln bei den hessischen Verkehrsverbünden in Höhe von 20 Millionen Euro durch die Hessische Landesregierung – schon „angedroht.“

Es erscheint dem ökologischen Verkehrsclub dringend angeraten, die bestehenden Nahverkehrs-Angebote nicht zu kürzen und die ÖPNV-Nutzung durch weitere Preiserhöhungen zu schwächen. Es gelte im Gegenteil, die Angebote – durch günstige Fahrpreise und ein durchschaubares Tarifsystem – attraktiver zu machen. Der ökologische Verkehrsclub fordert die Politikerinnen und Politiker daher dazu auf, einen Kurswechsel in der bisherigen Preispolitik des RMV einzufordern und mitzutragen. Die politisch Verantwortlichen in der Rhein-Main-Region und in Hessen sollten sich für ein besseres und günstigeres Nahverkehrsnetz einsetzen, das – auch angesichts des sich abzeichnenden demographischen Wandels – nicht ab- sondern ausgebaut wird (hgr).